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Pedrosa: "Vielleicht zu viel Druck gemacht"

31. August 2009 - 00:46 Uhr

Dani Pedrosa erklärt seinen Faux-Pas aus dem Indianapolis-Rennen, Andrea Dovizioso trauert einem möglichen Podestplatz hinterher

Daniel Pedrosa
Daniel Pedrosa legte sich bereits in der vierten Runde auf die Nase
© IMS

(Motorsport-Total.com) - Dani Pedrosa konnte nach bärenstarken Trainingsleistungen in Indianapolis nur noch sich selbst schlagen - und genau das tat der Spanier tatsächlich. Nach einem furiosen Start lag der Honda-Pilot sicher in Führung, doch dann warf er den greifbaren Erfolg beim Sturz weg. "Das ist schade, aber manchmal passiert so etwas", erklärt Pedrosa. "Wir haben im Training einen tollen Job gemacht, ich war für das Rennen zuversichtlich und hatte auf den Sieg gehofft."

"Ich habe in der frühen Phase des Rennens viel Druck gemacht - vielleicht etwas zu viel", meint der Spanier. "Es gab ein paar Wolken und vielleicht war mein Vorderreifen deshalb etwas kühler. Egal, welchen Grund ich nenne: Ich bin selbst daran schuld, denn ich habe das Vorderrad verloren. Es tut mir leid für das Team und für die Fans. Ich wollte wieder in Amerika gewinnen, aber es sollte eben nicht sein." Die Träume vom Sieg waren in Runde vier gemeinsam mit dem Piloten im Gras gelandet.

"Das Bike war anschließend ganz schön beschädigt. Der Lenker war krumm und eine Fußraste fast ganz weg", beschreibt Pedrosa, der sich später noch auf Rang zehn nach vorne kämpfte. "Ich konnte ein gutes Tempo fahren, um wenigstens noch ein paar Punkte mitzunehmen. Wenn man mal das Positive in den Vordergrund rückt, dann kann man sagen, dass wir hier sehr schnell waren und deshalb zuversichtlich nach Misano reisen dürfen."

Bis zum Heimspiel in Italien hat Andrea Dovizioso noch einige Arbeit vor sich. Der Donington-Sieger stand das gesamte Wochenende im Schatten von Pedrosa. "Wir haben im Warmup einiges verändert und dank dieser Anpassungen konnte ich heute viel besser fahren", meint Dovizioso. "Ich war schneller als im Training und ich konnte konstante Rundenzeiten fahren. Wenn man sich die Entwicklung anschaut, dann muss ich mit Platz vier eigentlich zufrieden sein."

"Ich muss mich immer noch weiter verbessern", gibt Dovizioso zu. "Ich war am Ende ganz nahe an Nicky Hayden und habe mehrmals versucht, ihn mit viel Risiko anzugreifen. Es ist schade, dass es beim vierten Platz blieb, denn ein Podestplatz war im Rahmen des Möglichen. Wichtig ist aber, dass wir zum Sonntag einen deutlichen Fortschritt gemacht haben. Wir sind in Podestnähe und darauf können wir in Misano aufbauen."

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