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Suzuki: Vermeulen trotz Sturz schneller als Capirossi

04. Juli 2009 - 08:04 Uhr

Trotz eines Sturzes war Chris Vermeulen im ersten Training in Laguna Seca schneller unterwegs als sein Teamkollege bei Rizla-Suzuki

Loris Capirossi
Loris Capirossi belegte im ersten Training nur Platz zwölf unter 17 Teilnehmern
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Im gestrigen Freien Training in Laguna Seca gab es nur einen einzigen Sturz: Chris Vermeulen kam schon nach wenigen Minuten in der zweiten Kurve von der Strecke ab und stürzte im Kiesbett. Zwar konnte er die Session auf der Ersatzmaschine wieder aufnehmen, doch die war komplett anders abgestimmt als die erste Suzuki GSV-R.

"Ich habe mich auf Laguna gefreut, denn ich mag die Strecke sehr, aber das war nicht der erhoffte Auftakt", so Vermeulen. "In der vierten oder fünften Runde fand ich gerade meinen Rhythmus, als das Vorderrad in Kurve zwei blockierte. Leider lag das Motorrad außen, sodass ich den Rest der Session nicht mehr damit bestreiten konnte. Ich marschierte an die Box, aber das zweite Motorrad war von der Geometrie her ganz anders eingestellt. Daher lief es nicht so gut."

"Hauptsache ist, dass wir herausgefunden haben, dass das Feeling für die Front noch nicht passt und ganz anders ist als im Vorjahr", erklärte der Australier. "Bridgestone hat dieses Jahr einen anderen Reifen als den gebracht, an den ich schon gewöhnt war. Damit müssen wir noch besser zurechtkommen. Abgesehen davon beschleunigt das Motorrad aus den Kurven heraus recht gut. Hoffentlich können wir morgen weiter aufholen."

Vermeulen wurde nach zwischenzeitlicher Führung vor dem Sturz mit 1,236 Sekunden Rückstand Achter und war damit um etwa vier Zehntelsekunden schneller als sein Teamkollege Loris Capirossi. Letzterer probierte zwei komplett verschiedene Setups aus, um den richtigen Weg zu finden, und beendete die Session nach 26 Runden als Zwölfter. Damit spulte der Italiener sogar um einen Umlauf weniger ab als Vermeulen.

"Wir wollten mit dem Setup etwas probieren und starteten mit zwei grundverschiedenen Motorrädern", analysierte Capirossi. "Wir kamen aber mit keinem auf einen grünen Zweig und blieben daher beim ersten, um die beste Lösung für diese Strecke zu finden. Mit dem letzten Run gelang mir eine Verbesserung, aber wir müssen noch hart arbeiten. Insgesamt sieht es nicht so miserabel aus, aber wir brauchen noch mehr Grip."

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