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Laguna Seca: Die "üblichen Verdächtigen" voran

04. Juli 2009 - 20:17 Uhr

Wieder einmal setzten sich Jorge Lorenzo, Casey Stoner und Valentino Rossi im zweiten Freien Training zum US-Grand-Prix an die Spitze

Jorge Lorenzo
Lorenzo fühlt sich in der kalifornischen Wüste wohl wie ein Fisch im Wasser
© Bridgestone

(Motorsport-Total.com) - Nachdem das gestrige Auftakttraining bei 24 Grad und strahlendem Sonnenschein über die Bühne gegangen war, präsentierte sich die kalifornische Rennstrecke in Laguna Seca heute etwas europäischer: Gerade mal 18 Grad und ein leicht bewölkter Himmel sorgten im Vergleich zu gestern für veränderte Bedingungen.

Dies wirkte sich naturgemäß entscheidend auf den Reifengrip aus - und das führte wiederum zu einigen Stürzen und Ausritten. An der Spitze blieb jedoch alles beim Alten: Die auch in der Weltmeisterschaft führenden Top 3 von gestern gaben den Ton an, diesmal mit Jorge Lorenzo (FIAT-Yamaha/1:21.799 Minuten) an der Spitze. Der Spanier absolvierte 35 Runden und war damit einer der drei fleißigsten Piloten der 60-minütigen Session.

Hinter ihm reihten sich mit 0,036 beziehungsweise 0,378 Sekunden Rückstand Casey Stoner (Marlboro-Ducati) und Teamkollege Valentino Rossi ein. Vierter wurde mit gut einer halben Sekunde Rückstand der schon gestern stark auftretende Toni Elias (Gresini-Honda), dem seit heute eine zweite RC212V nach Werksspezifikation zur Verfügung steht. Auf Rang fünf landete trotz technischer Probleme Andrea Dovizioso (Repsol-Honda/+ 0,753).

In der gedachten zweiten Startreihe standen wie schon gestern die drei werksunterstützten Hondas, denn Sechster wurde Dani Pedrosa (Repsol-Honda/+ 0,762). Dahinter reihte sich Colin Edwards (Tech-3-Yamaha/+ 0,982) ein, der zu Beginn zu Sturz kam, das Training aber wieder aufnehmen konnte und sich vor Chris Vermeulen (Rizla-Suzuki/+ 1,118) und Nicky Hayden (Marlboro-Ducati/+ 1,136) klassierte, die ebenfalls Bekanntschaft mit dem Kiesbett machten.

Ungewohnter Gast auf den hinteren Rängen war Loris Capirossi als 15. von 17 Piloten, was jedoch nicht an seinen fahrerischen Qualitäten lag, sondern vielmehr an technischen Problemen mit seiner Rizla-Suzuki. Knapp hinter ihm landeten die beiden Laguna-Seca-Rookies Gabor Talmacsi (Scot-Honda/+ 2,315) und Niccolò Canepa (Pramac-Ducati/+ 2,403), die sich langsam immer näher an ihre Konkurrenten herantasten.

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