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Wie groß sind die MotoGP-Sorgen?

31. Dezember 2008 - 11:41 Uhr

Die Werksteams von Yamaha, Ducati, Honda und Suzuki stehen angeblich zum MotoGP-Engagement, aber wie geht es den Satellitenteams?

Dani Pedrosa, Casey Stoner und Valentino Rossi sitzen auf sicheren Sätteln
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Rückzug von Kawasaki aus der MotoGP stellt sich die Frage, ob unter der weltweiten Wirtschaftskrise noch andere Engements leiden werden und weitere Abschiede anstehen. Bei Honda bekräftigte man trotz des Formel-1-Rückzuges sein Motorradsport-Programm und sicherte den Start für 2009 definiv zu. Auch bei Ducati und Yamaha gibt es bisher keine Anzeichen drohender Konsequenzen. Bei der Suzuki-Werksmannschaft sieht die Situation allerdings etwas anders aus.

Während Ducati, Honda und Yamaha mit 'Marlboro', 'Repsol' und 'FIAT' namhafte Sponsoren auch in der kommenden Saison an ihrer Seite - und das entsprechende Geld auf dem Konto - haben werden, ist der 'Rizla'-Deal mit Suzuki noch immer nicht verlängert. Nominell stehen die Japaner ab morgen zunächst einmal ohne offiziellen Hauptsponsor da. Außerdem zog sich Suzuki unlängst nach nur einem Jahr unter dem Druck wirtschaftlicher Zwänge aus der Rallye-Weltmeisterschaft zurück.

"Zurzeit gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass sich an unserem Programm etwas ändern könnte", hatte Suzuki-Teamchef Paul Denning nach dem WRC-Aus verkündet. Doch eine offizielle Bestätigung des MotoGP-Programmes war aus der japanischen Suzuki-Zentrale nicht zu hören. Dass Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta angeblich versucht, Jorge Martinez zum Einsatz einer Kunden-Suzuki für John Hopkins zu überreden, darf man abllerdings als positives Signal werten.

Unüberschaubar ist die Situation bei den Satellitenteams. Fast allen privaten Mannschaften sind Ende 2008 wichtige Sponsoren abgesprungen. Bei Pramac verabschiedete sich 'Alice' mit einer gehörigen Portion Geld, bei Gianluca Montirons Mannschaft kam es zur Spaltung zwischen 'JiR' und 'Scot', Tech-3-Yamaha muss in Zukunft auf 'Wudy' verzichten und wie es um die Finanzen von LCR, Onde2000 und Gresini steht, weiß niemand so recht.

Auch wenn Pramac neuerdings als offizielles Juniorteam von Ducati gilt, fangen die Spekulationen um eine möglicherweise unsichere Zukunft bereits einen Tag nach dem Kawasaki-Aus an. Wie die Internetseite 'gpone.com' berichtet, will man das Budget offenbar drastisch kürzen. "Wir haben zurzeit allerdings keine negativen Nachrichten bezüglich der Teilnahme unserer Satellitenteams", beruhigte Ducati-Rennchef Livio Suppo.

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