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Neukirchner: Mit vielen Erkenntnissen ins neue Jahr

22. Dezember 2008 - 10:51 Uhr

Max Neukirchner zieht eine positive Testbilanz: Zeiten in Phillip Island und Kyalami stimmen den Suzuki-Piloten zuversichtlich - "Es sind noch Reserven da"

Max Neukirchner
Max Neukirchner hat noch nie so viel getestet wie vor der neuen Saison
© DR-P

(Motorsport-Total.com) - Die Weihnachtstage wird Max Neukirchner im heimischen Erzgebirge verbringen. Etwas Erholung dürfte dem Alstare-Suzuki-Piloten ganz gut tun, schließlich hat er eine mehrwöchige Weltreise hinter sich. So besuchte er seinen Arbeitgeber Suzuki in Japan, testete im australischen Phillip Island sowie im südafrikanischen Kyalami. Laut Neukirchner konnte bei diesen Tests sehr gut an der Vorbereitung auf die kommende Saison gearbeitet werden.

Neukirchner sieht sich im neuen Jahr als Suzuki-Werksfahrer mit einigen neuen Herausforderungen konfrontiert. Er muss intensiver testen und dem Team mehr Feedback geben. Dazu fährt er eine völlige neue Maschine und er hat ein ganz neues Team von Mechanikern um sich: "Das sind alles Italiener, ein Franzose ist dabei. Meine alten Jungs arbeiten jetzt für meinen Teamkollegen Yukio."

Er habe noch nie so viele Kilometer vor einer Saison abgespult wie diesmal, sagte Neukirchner im Interview mit der 'Freien Presse': "Wir haben insgesamt wichtige Erkenntnisse darüber gesammelt, wie wir die Werks-Suzuki des Jahres 2009 richtig abstimmen." An der neuen GSX-R1000 K9 sei einiges anders als beim Vorgängermodell.

"In erster Linie sind es der Rahmen, die Schwinge und der Motor", zählte Neukirchner die Neuerungen auf. "Das Motorrad ist insgesamt schmaler. Dadurch, dass diese Komponenten alle neu sind, müssen wir für jede Strecke auch die Motor- und Fahrwerksabstimmung völlig neu erarbeiten." Das wurde auch intensiv getan, mit bis zu 95 Testrunden pro Tag.

Die gefahrenen Rundenzeiten will Neukirchner nicht überbewerten, aber: "In Australien war ich zum Beispiel schneller unterwegs als zum WM-Lauf im März. Das gibt schon Zuversicht." In Kyalami gelang dem Deutschen die sechsbeste Zeit, er betont aber, dass diese nicht das wahre Kräfteverhältnis widerspiegele: "An den letzten Tagen, als die besten Zeiten gefahren wurden, haben wir noch einiges ausprobiert, so dass es sicherlich noch einige Reserven gibt."

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