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Schwantz über Hayden: Neues Team, neues Glück?

07. November 2008 - 18:19 Uhr

Der ehemalige Motorrad-Weltmeister Kevin Schwantz hat sich die Saison von Landsmann Nicky Hayden einmal genauer angesehen

Kevin Schwantz
Kevin Schwantz hält Haydens Wechsel zu Ducati für eine gute Entscheidung
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Nicky Hayden erlebte ein schwieriges Jahr in der MotoGP. Der Honda-Pilot konnte niemals wirklich mit seinem Teamkollegen Dani Pedrosa mithalten und zeigte nur selten konstante Leistungen. Erst gegen Saisonende schien Hayden etwas Fuß zu fassen - ironischerweise, nachdem er sich von einer Verletzung erholt hatte, die er sich abseits der Rennstrecke zugezogen hatte. Ex-Champion Kevin Schwantz sieht Haydens Wechsel zu Ducati in einem positiven Licht und drückt ihm die Daumen.

"Nickys Saison begann ein wenig auf und ab", analysierte Schwantz das Jahr des MotoGP-Weltmeisters von 2006, präzisierte sich aber umgehend: "Eigentlich war es etwas mehr ab als auf. Als der neue Motor kam, wurde seine Form besser, aber er war immer noch nicht dort, wo er sein musste", meinte der US-Amerikaner und machte mit der Einführung des pneumatischen Honda-Motors auch einen Leistungssprung bei Hayden aus.

Doch richtig ausnutzen konnte der Teamkollege von Dani Pedrosa das neue Aggregat nicht, denn Hayden verletzte sich prompt: Ferse gebrochen. Schwantz: "In der Sommerpause entschied sich Nicky, zu den ESPN-X-Games zu fahren und etwas herumzuspielen - und am Ende war er dann verletzt. Es ist schwer, sich von so etwas zu erholen. So leichtfüßig, wie man auf diesen Maschinen sein muss, ist das nie einfach."

Dennoch konnte Hayden gegen Ende der Saison wieder vorne mitmischen. "Es scheint, als ob seine Einstellung wirklich, wirklich gut war", kommentierte Schwantz die Wandlung seines Landsmannes. "Er will darauf konzentriert bleiben, Pedrosa so oft wie möglich hinter sich zu haben. Ich bin mir sicher, dass er sich darauf freut, eine neue Maschine und ein neues Team zu haben, wo sein Input genutzt wird, die Dinge etwas besser für ihn zu machen."

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