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Melandri nach Sturz auf Phillip Island unverletzt

27. November 2008 - 14:12 Uhr

Bei den Tests auf Phillip Island kam Marco Melandri zu Sturz, Verletzungen zog er sich aber keine zu - Kawasaki erwartet keine Entwicklungswunder

Marco Melandri und Michael Bartholemy
Marco Melandri im Gespräch mit seinem Teamchef Michael Bartholemy
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Zweiter Testtag des Kawasaki-Teams auf Phillip Island - und wieder rückten mit John Hopkins, Marco Melandri und Entwicklungsfahrer Olivier Jacque gleich drei Piloten aus. Jacque setzte sein Programm von gestern, das mit neuen Teilen ganz auf die Saison 2009 abzielt, fort, während auch für die beiden Stammpiloten Business as usual die Devise war.

Hopkins konzentrierte sich auf das Evaluieren der neuen Bridgestone-Einheitsreifen und hatte neuerlich mit seinem geschwollenen Bein zu kämpfen, immer noch eine Spätfolge des Sturzes in Assen im Sommer: "Wir haben mit Eis und Bandagen gearbeitet, aber es tut beim Fahren immer noch höllisch weh", klagte der Amerikaner. "Im Moment geht es mir daher nicht um die Rundenzeiten, sondern nur um das Sammeln von wichtigen Daten."

Der Amerikaner erzielte heute eine Bestzeit von 1:32.5 Minuten und war damit um sieben Zehntelsekunden langsamer als seine beiden Teamkollegen, die jeweils auf 1:31.8 Minuten kamen und sich gegenüber gestern erheblich steigern konnten. Melandri drehte am zweiten der drei letzten Testtage in diesem Jahr bei bescheidenen Wetterbedingungen 64 Runden, musste sein Programm aber wegen eines Sturzes frühzeitig abbrechen.

Zumindest zog sich der Italiener keine Verletzungen zu, auch seine Ninja ZX-RR sollte für morgen rechtzeitig fertig werden. Daher zog Teamchef Michael Bartholemy ein positives Zwischenfazit: "Wir kommen langsam hin, die Fahreraussagen sind einander sehr ähnlich", so der Belgier. "In puncto Entwicklung machen wir Fortschritte, aber wir wissen auch, dass wir an den drei Tagen hier nicht den Stein der Weisen entdecken werden."

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