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Yamaha: "Valentino ist die Gegenwart, Jorge die Zukunft"

07. August 2008 - 07:01 Uhr

Yamaha-Rennchef Masao Furusawa spricht über das Jahr 2008 und Rossi, Lorenzo und Stoner

Podium in Le Mans 2008
Die Yamaha-Asse hatten bisher bereits einiges zu bejubeln
© Dorna

(Motorsport-Total.com) - Masao Furusawa kann auf eine bislang sehr zufrieden stellende Saison 2008 zurückblicken. Yamaha-Speerspitze Valentino Rossi führt die MotoGP-WM-Wertung an und auch Rookie Jorge Lorenzo machte bis zu seinen Verletzungsproblemen von sich reden. Dazu kommt, dass auch Veteran Colin Edwards auftrumpfte und James Toseland schon zu Saisonbeginn auf sich aufmerksam machte.

"Wir haben an der M1 sehr viel am Chassis-Setup gearbeitet", erklärt Furusawa. "Auch die Geometrie haben wir verändert und die Balance zu verbessern, dazu kam der Wechsel zu Brigdestone. Nach den Änderungen hatte Valentino eine harte Zeit, aber es hat sich bezahlt gemacht, genauso, wie er es prophezeit hat."

"Wir vertrauen Valentino, er hat unseren höchsten Respekt und ich mag vor allem seine Art, an die Dinge positiv heranzugehen. Ich denke, unser Motorrad ist das beste in der MotoGP, auch wenn Stoner auf der Ducati im Moment eine gute Serie haben", glaubt Furusawa, der aber auch die aktuelle Situation in der MotoGP hinterfragt. "Wir hatten 2008 mit den 800ern schon einige heftige Stürze von Lorenzo und Pedrosa. Die Kurvengeschwindigkeiten sind nun sogar höher. Ich denke aber, dass man vor allem im Bereich der Elektronik Einschränkungen andenken sollte."

Mit Rookie Lorenzo kann Furusawa nur zufrieden sein. "Jorge war unglaublich", gesteht der Japaner. "Sein Sturz in Laguna war wirklich schade, aber wir wollen ihn in seiner Entwicklung nicht unter Druck setzen. Er war gerade dabei, einen neuen Weg zu Finden, wie er mit einem MotoGP-Bike umgehen kann. Ich sage immer, Valentino ist die Gegenwart und Jorge die Zukunft."

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