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Michelin: Tragen die Tests Früchte?
Der Reifengigant Michelin ist in der MotoGP-WM seit drei Jahren in Brünn sieglos und muss wie die Konkurrenz diesmal bei Null beginnen
(Motorsport-Total.com) - Brünn wird diesmal für alle Teams eine neue Herausforderung. Die neu aufgebrachte Asphaltschicht konnte bislang keiner der GP-Asse testen. Michelin übte jedoch Mitte Juni mit den Testfahrern Erwan Nigon und William Costes auf dem Masarykring, auf dem Michelin seit dem Sieg von Valentino Rossi 2005 ohne Sieg ist.
"Wir werden in Brünn wohl wieder zu Mischungen zurückkehren, die wir schon im Frühling in Barcelona und Katar verwendet haben", schätzt Michelin-Rennchef Jean-Philippe Weber. "Dabei handelt es sich um Reifenkonstruktionen, die ein etwas breiteres Spektrum haben, in dem sie gut funktionierten. Anders als zum Beispiel die Reifen, die wir in Laguna verwendet haben."
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"Bei uns ist dies konkret der Reifen-Typ 20, der uns bereits in dieser Saison Erfolge gebracht hat." Brünn ist eine jener Pisten, auf denen vor allem der Vorderreifen enorm beansprucht wird. Das weiß auch Weber. "Den Vorderreifen werden wir an die Anforderungen von Brünn anpassen. Der neue Asphalt in Brünn ist für das Vorderrad sehr aggressiv, das wissen wir nach den Brünn-Tests im Juni."
"Grundsätzlich ist es das erste Mal, dass die MotoGP-WM auf einem derartigen Asphalt fährt", weiß Weber. "Daher müssen die Unterschiede zwischen Mischungen so gering wie möglich sein. Die Leute haben beim Neuauftragen der Asphaltschicht gute Arbeit geleistet, wir müssen warten, was die MotoGP-Piloten daraus machen. Ich denke, die Strecke wird dadurch auch schneller als in den Jahren zuvor sein, denn der alte Asphalt war bereits in einem schlechten Zustand."












