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Zweiteilung bei Tech 3 Yamaha

28. Juni 2008 - 19:55 Uhr

Colin Edwards fuhr überraschend in Assen auf das Siegerpodest, bei James Toseland wiederum steht noch viel Arbeit an

Colin Edwards
Colin Edwards fuhr unerwartet als Dritter auf das Assen-Podest
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Colin Edwards hatte wohl selbst nicht damit gerechnet, dass er wenige Meter vor der Ziellinie noch am ausrollenden Nicky Hayden vorbeigehen und Rang drei belegen würde. "Texas Tornado" aber krönte damit eine ganze Reihe guter Ergebnisse in dieser Saison. Bei James Toseland wiederum reifte erneut die Erkenntnis, dass noch richtig viel Arbeit vor ihm liegt.

"Platz drei ist zwar kein Sieg, fühlt sich aber so ähnlich an", so Edwards. "Mein Start war gut und ich lag an fünfter oder sechster Stelle, als Valentino (Rossi) mit Randy de Puniet aneinandergeriet. Ich wollte nicht mit ihnen kollidieren und habe angehalten. Dann war ich plötzlich Letzter und kurz darauf flog auch schon Alex de Angelis ab und ich verlor weiter an Boden."

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"Ich zog also den Kopf ein und habe Gas gegeben, denn ich wollte eher im Kies landen als Achter oder Neunter werden", fuhr er fort. "Ich habe mich immer wieder angetrieben und war schließlich Vierter. Ich hatte den dritten Rang ins Auge gefasst, als Nicky nach der Schikane plötzlich langsam wurde - ich konnte das kaum glauben. Mit dem dritten Platz bin ich total zufrieden. In der MotoGP erreicht man nicht unbedingt so leicht das Podest, umso schöner fühlt sich das an.

Bei Toseland wiederum herrschte Ernüchterung. "Es ist gut, eine Zielankunft vorweisen zu können und in die Top 10 gefahren zu sein. Aber kein Zweifel: Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns und müssen noch die richtige Richtung für das Bike finden", so der Brite. "Wir lagen mit der Abstimmung ziemlich daneben und es liegt an mir, es besser zu machen. Ich fahre ja nicht schlechter als zuvor, aber wir haben etwas Sand im Getriebe. Der Sachsenring ist eine andere Strecke und ich werde mir in den kommenden Tagen einmal durch den Kopf gehen lassen, was zu tun ist."

"Colin war heute unglaublich", so Teamchef Herve Poncharal. "Nach der ersten Runde war ich sehr wütend, denn er war das ganze Wochenende über schon sehr schnell und wir waren überzeugt davon, dass er mit seinem Speed um das Podium würde kämpfen können. Er hat sich aber unglaublich gut erholt. Die Emotionen waren unbeschreiblich, als er aus der Schikane kam und Nicky überholte. Ich freue mich sehr für das Team und auch für James, denn seine Pace war konkurrenzfähig und er war in allen Bedingungen gut unterwegs.

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