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Tech-3-Yamaha auf solidem Weg

06. Juni 2008 - 21:28 Uhr

Die Tech-3-Mannschaft hat sich mit solider Arbeit am Freitag in Barcelona im Mittelfeld bewegt - James Toseland auf Streckenerkundung

James Toseland
Hat die Strecke in Barcelona lieben gelernt: Tech-3-Pilot James Toseland
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Er kam als Fremder und wurde schnell Freund - unter diesem Motto hat James Toseland seine Streckenerkundung in Barcelona am Freitag abgehakt. Der Tech-3-Yamaha-Pilot beeindruckte am Nachmittag mit einer schnellsten Rundenzeit von 1:43.479 Minuten und belegte Rang acht. Der Brite war damit um fast zwei Zehntelsekunden schneller als sein erfahrener Teamkollege Colin Edwards auf Rang zehn. Insgesamt zog die Mannschaft nach dem ersten Tag in Katalonien eine positive Bilanz.

"Am ersten Tag nur vier Zehntelsekunden Rückstand zu haben, macht mich schon froh", sagte Toseland nach dem zweiten Freien Training. "Auf den anderen mir unbekannten Strecken hatte ich am Freitag immer eine Sekunde Rückstand, also haben wir wohl Fortschritte gemacht. Wir haben ein gutes Basis-Setup gefunden und das hilft mir sehr. Ich kann mich jetzt auf das Feintuning konzentrieren und muss das Motorrad nicht mehr komplett umkrempeln. Ich habe einfach viel mehr Grip am Hinterrad. Ich konnte heute daher mit alten Reifen extrem konstante Rundenzeiten fahren. Das Heck ist einfach stabiler und ich habe mehr Gewicht hinten. Deswegen kann ich später bremsen, weil einfach mehr Kontakt da ist. Außerdem komme ich schneller in die Kurven und treffe den Scheitelpunkt besser."

Trotz der begeisternden Worte des Briten, gibt es dennoch kleine Baustellen bei Tech 3. "Es ist schon erstaunlich, wie viel Zeit man verlieren kann, wenn man in den Beschleunigungsphasen nicht genug Traktion hat. Wir werden das jetzt analysieren und dann gemeinsam mit Michelin schauen, was wir noch tun können. Wir haben schon noch einige Aufgaben. Die letzten Zehntelsekunden zu finden, ist immer das härteste Stück Arbeit. Ich bin wirklich mit dem ersten Tag zufrieden und ich mag die Strecke sehr gern. Ähnlich wie in Mugello ist es schnell, flüssig und sehr technisch. Ich liebe es, durch diese schnellen Ecken zu fahren."

Ganz so euphorisch wie Toseland stellte Teamkollege Edwards seine Situation nicht dar. "Ich bin um Zehntelsekunden hinten. Das ist natürlich nicht das, was ich mir vorstelle. Irritiert bin ich aber nicht, denn wenn ich auf die Rundenzeiten schaue, dann sehe ich, dass eine ganze Menge Leute Rundenzeiten von 1:43 Minuten gefahren haben. Ich bin da mittendrin. Die meisten von denen konnten nicht gleich eine Reihe solcher Runden drehen. Ich habe dagegen 20 Runden hingelegt und die letzte davon war nur fünf Zehntelsekunden langsamer als meine schnellste. Ich denke, wir sind in guter Form."

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