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Stoner: Mit unsicherer Stimmung zum Sieg

28. Juni 2008 - 15:57 Uhr

Der Ducati-Star wusste, dass nur er selbst sich und das Team um den Assen-Sieg bringen konnte - verhaltene Fahrt zum klaren Sieg

Casey Stoner
Casey Stoner brachte sich auch wieder mitten in den WM-Kampf hinein
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Casey Stoners Vorstellung bei der Dutch TT war dominant - und das nicht nur im Rennen. Der Australier war immer schnell, egal ob Training, Qualifying oder Rennen. Jede einzelne Rennrunde führte er an. Doch der Duacti-Pilot war nicht die wandelte Zuversicht. Vor allem die mögliche Regengefahr ließ eine verstärkte Unsicherheit in ihm aufkommen.

"Wir wussten, dass wir die Pace hatten, um es zu schaffen, aber es macht einem vor dem Renntag schon etwas nervös, wenn man nur selbst alles noch versauen kann", erklärte er nach dem Rennen. "Ich wollte heute einfach keine Fehler machen. Vor allem wollte ich auch nicht, dass es nur hier und da etwas regnet. Aber es blieb ja trocken, da war schön."

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Die Konkurrenz deklassierte er um elf Sekunden in 26 Runden - nach den Trainingsergebnissen hätte es fast noch mehr sein können. "Es war aber nicht nötig, noch schneller zu fahren", erklärte er. "Ich zog mit fast einer Sekunde pro Runde davon. In der letzten Runde waren Motorrad und Reifen noch so gut in Schuss, dass ich den Rundenrekord wieder an mich hätte nehmen können. Aber das musste ich nicht."

Auch in der WM machte Stoner einen Schritt nach vorn, nur noch 29 Punkte trennen ihn vom neuen WM-Leader Dani Pedrosa. "Es war Pech, dass Valentino stürzte, so möchte ich bei den Punkten nicht aufholen. Aber ich hatte zu Saisonbeginn auch Pech, daher wird es Zeit, dass wir auch ordentliche Rennen haben."

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