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Poensgen: KTM ist mutig!
Suzuki-Europa-Manager Bert Poensgen spricht über Max Neukirchner, KTM, BMW und die Situation in der MotoGP-WM
(Motorsport-Total.com) - In Valencia gab es für Suzuki-Marketing-Manager Bert Poensgen endlich den ersten Sieg für Max Neukirchner zu bejubeln. Ein Projekt, das seit zwei Jahren läuft, brachte damit den ersehnten Erfolg. Poensgen ist überzeugt: "Max hat jetzt bei Alstare-Suzuki das Beste, was er in den nächsten zwei Jahren bekommen kann."
Der Deutsche analysierte im Interview mit dem 'EUROSPORT MotorMagazin' (Jetzt abonnieren!) auch offen die neue Konkurrenz: "Ich finde es mutig von KTM, dass sie den Schritt gewagt haben. Es hilft, den Markt größer zu machen. Wenn der Markt mal da ist, dann hat es jeder Hersteller selbst in der Hand. Aus Erfahrung weiß ich aber: Immer wenn ein Anbieter aus einer anderen Nische kommt, dann gibt es Probleme."
Der Vertriebsexperte Poensgen bringt ein Beispiel: "Das Ganze beginnt schon beim Händlernetz, das für die Straßenaktivitäten nicht wirklich geeignet ist, und hört beim Kunden auf, der nicht die gleichen Ansprüche stellt wie GSX-R-Kunden. Aber ich muss sagen, das Motorrad, die RC8, gefällt mir ganz gut. Bei BMW ist das ABS für den Rennfahrer ein Gag, dem Hobbypiloten bringt es durchaus Nutzen."
Suzuki will in der MotoGP-WM 2009 ein drittes Motorrad einsetzen. Ob dieses Projekt von der spanischen Martinez-Truppe abgewickelt wird, scheint fraglich: "Ich denke, dass es nicht unbedingt das Martinez-Team sein muss", meint Poensgen. "Es gibt auch andere potente Teams, die auch schon in der Grand-Prix-Szene und gut situiert sind."
Im Bezug auf die MotoGP-Ambitionen von Neukirchner wird Poensgen deutlich: "Wenn es dann sein muss, ziehen wir das Ding auch selber durch. Zwei Lastwagen kriegen wir auch noch auf die Füße. Eine Werkstatt haben wir auch. Mit der Hilfe von Suzuki ist alles möglich."










