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Lüthi von Debon um Topresultat gebracht

04. Mai 2008 - 10:38 Uhr

Trotz eines schlechten Starts war Tom Lüthi in Shanghai unterwegs zu einem guten Resultat, aber Alex Debon beendete seine Aufholjagd

Thomas Lüthi
Tom Lüthi war nach dem Start bis zu seinem Ausfall richtig flott unterwegs
© Aprilia

(Motorsport-Total.com) - Obwohl Tom Lüthi im heutigen 250er-Rennen am Start vom sechsten auf den letzten Platz zurückgefallen ist, wäre für den Schweizer noch ein Topresultat drin gewesen. Denn schon nach wenigen Runden schien er wieder in den Top 10 auf, ehe er enttäuscht an die Emmi-Caffè-Latte-Box zurückrollte.

Was war passiert? Lüthis Aufholjagd sah äußerst viel versprechend aus, aber "dann ist Debon aus heiterem Himmel voll in mich hineingefahren, als ich auf der Ideallinie unterwegs war. Er hat einfach nicht geschaut, was auf der Strecke passiert, als er aus dem Kiesbett gekommen ist", beschwerte sich der Aprilia-Fahrer. "Meine vordere Bremse ist dabei kaputt gegangen und ich konnte nur noch zurück in die Box fahren."

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"Zu den Problemen am Start kann ich noch nichts Genaues sagen - es ist ein komplexeres Problem, dass wir zusammen mit dem Team anschauen müssen", meinte er weiter. "Im anschließenden Rennen ist es eigentlich gut gelaufen, ich habe mich von der letzten Position rangekämpft und einen Rhythmus gesucht, den ich auch recht schnell gefunden habe. Ich war gut unterwegs und lag auf Platz sieben mit weiteren Ambitionen nach vorne."

Teamchef Daniel Epp fügte an: "Wenn ich den Rennverlauf anschaue, muss ich sagen, dass Tom eine Topleistung gezeigt hat - trotz der Probleme am Start. Er hat das Feld von hinten schnell aufgeräumt und es wäre am Ende eine gute Platzierung rausgesprungen, aber Debon hat ihn voll abgeräumt und Tom mit diesem absolut unüberlegten Manöver um einen Top-6-Platz gebracht. Jetzt bleiben uns noch 13 Grands Prix, um zu zeigen, was in uns steckt."

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