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Dovizioso: Einbruch im letzten Renndrittel
Obwohl seine Pace über weite Strecken nicht schlecht war, wurde Andrea Dovizioso in Shanghai nur Elfter - Temperaturen für ihn unpassend
(Motorsport-Total.com) - Nach seiner starken, wenn auch unbelohnten Vorstellung von Estoril wollte Andrea Dovizioso heute in Shanghai das vor drei Wochen verpasste Topresultat nachholen - aber daraus wurde nichts: Der JiR-Scot-Honda-Pilot landete beim Grand Prix von China nur auf dem elften Rang. Dabei hatte er über weite Strecken in den Regionen des fünften oder sechsten Platzes gefightet.
"Im ersten Renndrittel konnte ich unser Potenzial zeigen", erklärte Dovizioso. "Schade, dass wir im Ziel so weit hinten waren, aber durch die Bedingungen waren wir dazu gezwungen, einige technische Dinge auszuprobieren, die wir bisher noch nicht ausprobiert hatten. Ich wollte mich gegen die Attacken von Hayden und Melandri wehren, aber leider wurde die Situation schlimmer und ich musste langsamer machen. Insofern konnte ich nichts entgegensetzen."

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Der Italiener war trotzdem Zweitbester der vier Honda-Satellitenfahrer, nur ein paar Zehntelsekunden hinter Shinya Nakano. Allerdings muss er versuchen, seine starken Leistungen langsam auch mal in bessere Resultate umzusetzen, denn in der Fahrer-WM ist der MotoGP-Rookie nach dem bärenstarken Auftakt in Katar inzwischen schon auf Rang zehn abgestürzt. Für den China-Anteil davon war wahrscheinlich das wechselhafte Wetter an diesem Wochenende verantwortlich.
"Im Training hatten wir bis zu 46 Grad, da war die Balance super", analysierte Technikchef Gianni Berti. "Auch im Nassen wie heute Morgen im Warmup waren wir sehr konkurrenzfähig. Das waren alles positive Anzeichen, aber im Rennen war es nicht nass, denn die Strecke trocknete komplett ab, und die Temperatur lag gerade mal bei 21 Grad. Also mussten wir eine schnelle Entscheidung treffen, die sich in der zweiten Rennhälfte als falsch herausstellte."










