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MotoGP von Deutschland - 18.07.2010In der Nähe des Verkehrssicherheitszentrums Oberlungwitz wurde von ADAC und der Landesregierung eine neue Rennstrecke geboren, und sowohl Motorräder als auch die DTM kamen. Im Sommer 1998 erfolgte ein sicherheitstechnischer Ausbau des neuen Sachsenrings zu einem Grand-Prix-Kurs, mit Erweiterungen 2000 und 2001. Über 50 Millionen Euro flossen somit in den Kurs zwischen Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz. Leistungspaket: Hotel und TOP-Ticket inkl. Catering
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Yamaha im siebten Himmel
Yamaha-Manaher Lin Jarvis ist "very happy", nicht nur, weil Lorenzo die WM anführt, sondern auch weil alle Yamaha-Fahrer starke Resultate liefern
(Motorsport-Total.com) - Yamaha kann sich glücklich schätzen - Platz eins bei den Fahrern, Platz eins bei den Marken, Platz eins bei den Teams. Jorge Lorenzo hat in der MotoGP wie eine Granate eingeschlagen, mit Valentino Rossi hat man den gegenwärtig besten und wichtigsten Piloten unter Vertrag und auch James Toseland kommt in der MotoGP prima zurecht - seine guten Leistungen als Rookie gehen jedoch neben Lorenzos Erfolgen etwas unter.
Es könnte nicht besser laufen aus Yamaha-Sicht und entsprechend gut aufgelegt ist Yamaha-Motorsportmanager Lin Jarvis: "Das ist nicht das allerschlechteste Ergebnis, welches wir je hatten", scherzte er gegenüber 'motogp.com' über das überaus erfolgreiche Yamaha-Resultat in Estoril. "Es war großartig, zwei unserer Fahrer auf Platz eins und zwei auf dem Podium zu sehen. Dass die anderen Yamahas es bis in die Top 7 geschafft haben, macht mich auch sehr, sehr glücklich."

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Dass es jetzt so gut läuft, ist seiner Meinung nach kein Zufall - nach der Niederlage gegen Ducati von 2007 hat man alle Kräfte auf die Verbesserung des Motorrads konzentriert und das hat sich ausgezahlt. Die ersten beiden Rennen markierten einen Trend, welcher in Portugal seinen Höhepunkt fand.
"Den ganzen Winter gab es eine Entwicklung. Bereits in den ersten beiden Rennen kamen wir extrem gut zurecht. Dieses Rennwochenende war ein weiterer Schritt nach vorne. Einige unserer Rivalen wie Casey (Stoner, Anm. d. Red.) hatten dagegen Schwierigkeiten", konstatierte Jarvis sichtlich zufrieden.
Der Erfolg von Tech 3 sind Früchte einer besseren Zusammenarbeit
"Andererseits war Dani (Pedrosa Anm. d. Red.) war ebenfalls sehr schnell, insofern ist es an der Spitze der Meisterschaft ziemlich eng", weiß der Yamaha-Mann, dass die WM trotz der aktuell rosigen Situation kein Spaziergang sein wird. "Ich denke, dass am vergangenen Rennwochenende die Bedingungen den Reifen von Michelin mehr entgegen kamen. Jorge ist phänomenal gefahren."
"Drei Pole-Positions und einen Sieg in den ersten drei Rennen ist extrem beeindruckend. Ein Kompliment an unsere Ingenieure, unser Team und unsere Fahrer", lobte Jarvis seine Truppe. Im Sog des Erfolges von Yamaha kam noch ein weiteres Team mit nach oben, welches vergangene Saison teilweise Mühe hatte, überhaupt Punkte zu bekommen - Tech 3. Die Franzosen profitieren von der besseren Yamaha und von der optimierten Zusammenarbeit.
Auch die Fahrerpaarung ist nun mit Colin Edwards und James Toseland hochkarätiger besetzt, als es noch 2007 der Fall war. All das sind Sachen, die von langer Hand geplant waren, wie Jarvis erklärt: "Mit Tech 3 arbeiten wir schon viele Jahre lang zusammen und vergangenes Jahr haben wir beschlossen, die Zusammenarbeit mit ihnen zu vertiefen." Dazu gehört zum Beispiel der sagenumwobene Motor mit den pneumatischen Ventilen, der den französischen Yamahas einen weiteren Sprung nach vorne verschaffte
"Wir haben entschieden, dass die Reifen, die Fahrer und einige Dinge an der Maschine verändert werden. Und alles passt nun wunderbar zusammen, Herve und seine beiden Jungs machen einen exzellenten Job. James findet sich in der MotoGP gut zurecht und Colin macht genau das, was wir von ihm erwartet haben", fährt der Yamaha-Motorsportmanager fort.
Denn generell kommt Yamaha nur eine Maxime entgegen: "Je mehr Yamaha-Fahrer konkurrenzfähig sind, desto besser für uns, insofern sind wir sehr glücklich."













