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Viel Pech für BMW in Le Mans
Das Endurance-Team von BMW musste bei den 24 Stunden von Le Mans die Heimreise mit leeren Händen antreten
(Motorsport-Total.com) - BMW Motorradsport Direktor Berthold Hauser war noch Stunden nach dem Rennen fassungslos: "Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass jeweils unser zweites Saisonrennen zum Fiasko wird", jammerte er. "Auch 2007 haben wir eine Enttäuschung erlebt." Was war passiert: Schlussfahrer Richard Cooper war auf Kurs zu einem Platz unter den ersten Zehn, als sich an der BMW R1200 S eingangs der letzten Runde massiver Leistungsverlust bemerkbar machte.
Wenig später ging der Motor aus und konnte von Cooper auch nicht mehr in Gang gesetzt werden. Mit letztem Einsatz machte sich der Brite einige 100 Meter vor der Ziellinie schiebend auf den Weg, um für BMW noch in die Wertung zu kommen. Laut Regelwerk hätte der Brite dafür bis fünf Minuten nach Rennende Zeit gehabt. Doch als Cooper sich der Ziellinie näherte, wurde von den Marshalls energisch in die Boxengasse gewunken.#w1
"Wir beklagen uns nicht, Regeln sind nun mal Regeln", gestand Hauser. "Ich bin jedoch überzeugt davon, dass wir uns einen Top-10-Platz gesichert hätten, was für uns ein großer Erfolg gewesen wäre."
Der Sieg ging in Le Mans an die beiden Mannschaften von Suzuki Frankreich mit den Piloten William Costes, Guillaume Dietrich und dem Niederländer Barry Veneman sowie Vincent Philippe, Matthieu Lagrive und Julien da Costa. Das Team Yamaha Austria von Mandy Kainz schied nach einem schweren Sturz von Igor Jerman bereits am Samstag aus.










