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Tech 3 schwärmt vom neuen Yamaha-Motor

11. April 2008 - 21:57 Uhr

Nach einem verkorksten Vormittag kam der Tech-3-Express dank des neuen Motors mit pneumatischer Ventilsteuerung doch noch ins Rollen

Carl Edwards
Colin Edwards fuhr als Dritter in Estoril mitten in die Weltspitze
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Das Tech-3-Yamaha-Team bestätigte auch heute in Estoril wieder, dass die starken Resultate in Doha und Jerez kein Zufall waren. Colin Edwards fuhr als Dritter mit nur 0,125 Sekunden Rückstand mitten in die Weltspitze hinein, während James Toseland - immer noch mit Taschentüchern ausgestattet, um seine triefende Nase gegebenenfalls verarzten zu können - 13. wurde.

"Der neue Motor", freute sich der amtierende Superbike-Weltmeister dennoch, "ist definitiv besser. Er beschleunigt besser und man kann eine andere Linie fahren, weil die Power ganz aggressiv einsetzt, wenn man am Gas dreht. Man kann einfach besser beschleunigen. Es ist ein großer Schritt nach vorne und ich möchte Yamaha dafür danken. Sie haben immer gesagt, dass wir in Estoril den neuen Motor bekommen, und sie haben Wort gehalten."


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Teamkollege Edwards bezeichnete den Motor mit pneumatischer Ventilsteuerung, den das Yamaha-Werksteam schon seit Saisonbeginn fährt, als "phänomenal - ich bin glücklich! Mit dem alten Motor ging vom dritten bis in den sechsten Gang nichts mehr, aber jetzt hat man mit jedem Gang noch mehr Zug. Ich konnte sogar mit Valentino (Rossi; Anm. d. Red.) mithalten, als ich auf der Geraden hinter ihm war. Normalerweise hätten wir hier auf der Geraden drei Zehntel verloren", sagte er.

Der Amerikaner kann mit seiner Vorstellung unterm Strich sehr zufrieden sein, auch wenn es am Vormittag eher bescheiden begonnen hatte: "Der Vormittag war ein Albtraum, aber ich weiß nicht warum. Es ging einfach gar nichts weiter. Für den Nachmittag fanden wir dann etwas - und jetzt ist es besser. Das Motorrad fühlte sich von Anfang an gut an, so wie auch schon in Katar und Jerez", berichtete Edwards.

Toseland war nicht ganz so gut unterwegs und kam auch zu Sturz: "Da waren meine Reifen kalt", teilte der Brite mit. "Mit dem Regen heute Morgen war die Strecke auch nicht sauber. Ich fuhr langsam in die Kurve rein - bei dem Speed denkst du nicht einmal an die Möglichkeit eines Crashs. Im nächsten Moment saß ich aber auch schon auf dem Hintern und hatte mir den Knöchel verstaucht, wie schon beim Testen in Jerez. Aber wir sind nicht weit weg und ich bin zufrieden."

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