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Tech 3: Motor soll sich in China und Frankreich auszahlen

19. April 2008 - 12:45 Uhr

Auf den Strecken in China und Frankreich sind Kraft und Geschwindigkeit besonders gefragt - Tech 3 sieht sich diesbezüglich gut gerüstet

Colin Edwards
In Estoril spielte Colin Edwards "Rodeo" mit seiner Tech-3-Yamaha
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Colin Edwards in Estoril das Podium knapp verpasst hat, glaubt Crew-Chief Gary Reinders, dass da noch mehr auf die Tech-3-Truppe wartet, besonders, da sich der von Yamaha gelieferte neue Motor mit pneumatischen Ventilen so gut bewährt hat. Nach einem mageren Jahr 2007 soll die französische Truppe endlich die Früchte ihrer Arbeit ernten.

"Wir haben nach unserer und Colins harter Arbeit all das erwartet", erklärt Reinders gegenüber 'motogp.com'. "Wir haben es erwartet, in Jerez in die Top 5 vorzustoßen. Dort gab es zwar einen kleinen Fehler, aber abgesehen davon kommen wir immer besser zurecht und das sollte auch in den nächsten Rennen der Fall sein."

Der neue Motor soll speziell auf den schnellen Strecken seine Vorteile ausspielen: "Besonders für China wird das nützlich sein, weil das eine sehr schnelle Strecke ist. Wir glauben, dass wir das, was wir bei diesem Motor für China und Le Mans gefunden haben, auch in Zukunft von Vorteil sein wird."

Edwards, der bei Tech 3 neu aufzublühen scheint, erzählt nebenbei von einer spektakulären Begebenheit, welche sich im Verlauf des Testmontags in Estoril ergeben hat - "Texas Tornado" zerstörte sein Motorrad, ohne einen Unfall oder Sturz erlitten zu haben.

"Vielleicht hätte ich vergangene Nacht nicht so viel Bier trinken sollen", scherzte der ehemalige Teamkollege von Valentino Rossi. "Ich habe gut angefangen und fühlte mich prächtig, doch nach drei Runden gab es einen wahnsinnig kritischen Moment, als mich das Bike abwarf und ich ziemlich durch die Luft flog. Ich landete wieder im Sattel und habe mit meinem Helm die Front zertrümmert, ohne einen Unfall zu bauen", erzählt Edwards von dem unfreiwilligen Rodeo.

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