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Rossi zufrieden mit Auftakt in Estoril

11. April 2008 - 20:40 Uhr

Valentino Rossi kam nach einem Sturz am Vormittag gut in Fahrt und wurde Zweiter, während Jorge Lorenzo die Strecke einfach nicht mag

Valentino Rossi
Valentino Rossi erwischte einen sehr guten Start ins Rennwochenende
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Der Freitag in Estoril war für Valentino Rossi eine Achterbahnfahrt: Erst stürzte er beim erst zweiten Mal auf Regenreifen von Bridgestone am Vormittag schwer, dann fuhr er mit dem zweiten Motorrad auf Platz zwei - und den sicherte er sich auch am Nachmittag. Auf Dani Pedrosas Bestzeit fehlten der Yamaha-Speerspitze nur 40 Tausendstelsekunden.

"Ich bin zufrieden mit dem heutigen Resultat", erklärte Rossi. "In beiden Sessions Zweiter zu sein, im Nassen wie im Trockenen, ist nicht schlecht. Meine Bridgestone-Reifen haben sehr gut funktioniert und ich hatte ein tolles Gefühl, daher bin ich wirklich happy. Am Nachmittag lief es auch gut, auch wenn es wegen des Windes schwierig war. Aber so ist das halt in Estoril - hier kann sich das Wetter von eine Minute auf die andere ändern."


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Bridgestone-Erfahrung besonders wichtig

Renningenieur Davide Brivio zog ebenfalls zufrieden Bilanz: "Es war sehr wichtig, am Vormittag die Bridgestone-Regenreifen testen zu können. Das Beste ist aber, dass wir unter beiden Bedingungen schnell waren, was ein gutes Zeichen ist, denn das Wetter könnte hier wechselhaft bleiben. Und ich möchte dem Team danken, denn sie haben nach Valentinos Unfall das Motorrad wieder aufgebaut."

Unfall? Richtig gehört: Der Routinier stürzte gegen Halbzeit des ersten Freien Trainings auf nasser Strecke und hatte Glück, dass er sich dabei nicht ernsthaft verletzte. Rossi: "Es war ein großer Crash und ich stürzte auf den Boden, aber mir geht es zum Glück gut und ich habe nur in der Hüfte ein paar Schmerzen", gab er Entwarnung.

Lorenzo mit kleinen Problemen

Weniger gut als Rossi erging es seinem Teamkollegen Jorge Lorenzo, denn der Spanier fühlt sich in Estoril nie hundertprozentig wohl. Auch heute belegte er nur den fünften Platz: "Jeder weiß, dass dies nicht meine Lieblingsstrecke ist, aber ich denke nicht an die Vergangenheit, sondern nur an das, was vor uns liegt. Gut ist, dass die Elektronik, die wir in Jerez getestet haben, hier sehr gut funktioniert", analysierte der MotoGP-Rookie.

Renningenieur Daniele Romagnoli betonte, dass man wisse, wie man die Probleme beheben könne. Außerdem machte er einen ganz konkreten Schwachpunkt aus: "Es fehlt uns ein bisschen an Stabilität, vor allem in den harten Bremszonen und beim Beschleunigen, aber heute Nacht werden wir alles analysieren und ein Programm für morgen vorbereiten, um uns zu steigern", so der Italiener abschließend.

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