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Rossi bereut den Wechsel zu Bridgestone nicht

15. April 2008 - 15:20 Uhr

Sein Michelin-bereifter Teamkollege Jorge Lorenzo fährt ihm momentan um die Ohren, aber Valentino Rossi bereut den Wechsel zu Bridgestone nicht

Valentino Rossi
Valentino Rossi sieht bessere Zeiten auf sich und Bridgestone zukommen
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Nach drei Saisonrennen hat Valentino Rossi um 14 WM-Punkte weniger auf dem Konto als sein Teamkollege Jorge Lorenzo, der - das darf man nicht vergessen - in seinem Rookiejahr in der MotoGP ist. Vom Equipment her sind die beiden komplett gleich ausgestattet, mit einem Unterschied: Rossi fährt Bridgestone-, Lorenzo Michelin-Reifen.

Fiat-Yamaha war im Vorjahr Michelin-Partner, aber angesichts der Überlegenheit des Pakets Stoner/Ducati/Bridgestone wollte Rossi unbedingt die Reifen wechseln. Bridgestone ließ sich auf den ungewöhnlichen Deal ein, nur einen Fahrer eines Teams auszurüsten, weshalb die Fiat-Yamaha-Boxen an den Rennwochenenden auch getrennt sind - damit ja kein Informationsfluss zwischen den beiden Reifenherstellern stattfinden kann.


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Nun darf man angesichts der bisherigen Resultate aber hinterfragen, ob sich Rossi richtig entschieden hat. Ihm selbst kommen solche Zweifel nicht: "Ich bereue den Wechsel nicht. Abgerechnet wird zum Schluss", sagte er der 'Gazzetta dello Sport'. Aber: "Der große Unterschied ist der Schritt, den Michelin in so kurzer Zeit gemacht hat. Damit hätte ich nicht gerechnet, aber umso mehr frage ich mich, warum wir im Vorjahr so schlechtes Material hatten."

"In Mugello sollten die Michelin-Reifen stärker sein."
Valentino Rossi

Der 29-Jährige testete gestern in Estoril erstmals die neuen Bridgestone-Qualifyer und ist zuversichtlich, damit schon beim nächsten Grand Prix in Shanghai konkurrenzfähiger zu sein als zuletzt. Ausgerechnet bei seinem Heimrennen in Mugello sieht er aber aufgrund der Streckencharakteristik schwarz für Bridgestone: "In Mugello sollten die Michelin-Reifen stärker sein."

Unabhängig davon sieht er Yamaha - auch Tech 3 ist momentan ja unerwartet konkurrenzfähig - auf dem richtigen Weg: "Lorenzo hat in Estoril nicht durch Zufall gewonnen. Wir mussten uns dort verteidigen und wir haben das gut gemacht. Jetzt warten wir auf unsere Chance. Shanghai ist eine ganz andere Strecke, dort könnten wir gut abschneiden", kündigte der siebenfache Weltmeister optimistisch an.

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