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Repsol-Honda: Folgt gleich der nächste Streich?

04. April 2008 - 20:50 Uhr

Dani Pedrosa würde in Estoril liebend gern gleich den nächsten Sieg landen und Nicky Hayden sieht die Spitze auch schon in Reichweite

Daniel Pedrosa
Honda-Werksfahrer Daniel Pedrosa fühlt sich gut auf Estoril vorbereitet
© GEPA

(Motorsport-Total.com) - Vielleicht hat für die Truppe von Repsol-Honda die Saison ein wenig früh begonnen, aber nun kommt man allmählich in einen kleinen Lauf. In Jerez siegte Dani Pedrosa souverän - erstmals mit dem breiteren Vorderreifen von Michelin. Beim folgenden Test in Andalusien war es Nicky Hayden, der mit neuen Michelin-Hinterreifen und neuen Kupplungsteilen die Bestzeit setzte. Den positiven Trend möchte man in Portugal nun fortsetzen, zumal Hayden dort den Streckenrekord hält und Pedrosa vor einem Jahr knapp geschlagen Zweiter wurde.

"Die Tests in Jerez haben uns geholfen, es war gut, sich weiter an das Motorrad zu gewöhnen und mehr mit den breiteren Vorderreifen zu fahren", so WM-Leader Pedrosa. "In Estoril benötigt man ein Motorrad, das gut auf der Bremse ist und hinten im ganzen Rennen Grip bietet. Vom Fahren her ist die Strecke anstrengend, denn man benötigt viel Kraft, um das Bremsen und die Bodenwellen zu ertragen. Gleichzeitig benötigt man auch eine gute Ausdauer."


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"Man muss aggressiv sein, zur gleichen Zeit aber entspannt bleiben, damit man nicht erschöpft", fuhr er fort. "Der wichtigste Teil der Strecke ist die letzte Kurve. Sie ist sehr lang und beeinflusst die Geschwindigkeit für die folgende lange Gerade. Sie ist damit sehr wichtig für gute Rundenzeiten. Der Asphalt ist nicht mehr der beste - er ist wellig und rutschig. Aber ich mag die Atmosphäre dort - sie ist hundertprozentig spanisch!"

Auch Hayden möchte in Estoril auf den Erfolgszug aufspringen: "Hoffentlich kommt nun alles ins Rollen", erklärte er. "Jerez verlief gar nicht schlecht, immerhin gut genug, damit ich mich auf Estoril freue. Es ist eine Strecke der alten Schule, ein etwas seltsamer Ort, nicht sehr breit und irgendwie ungewöhnlich. Es kann dort sehr viel Spaß machen, aber auch wirklich furchtbar sein. Es gibt diese Schikane, die wohl die langsamste Kurve der MotoGP ist. Aber ich mag den Rechtsknick zur Gegengeraden, der ist schnell und cool."

"Und ich liebe die schnelle letzte Kurve, die auf die Gerade führt - wenn das Motorrad gut funktioniert und sich dort gut bewegen lässt, dann kann es viel Spaß machen", fuhr er fort. "Natürlich möchte man auch etwas haben, was richtig viel PS hat, denn die Gerade zieht sich ewig hin. Und man benötigt ein Motorrad, das gut durch die engen Bereiche kommt. Der Kurs hat zudem weitaus mehr Rechtskurven, auf der linken Seite des Reifens benötigt man also eine weichere Mischung."

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