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Pedrosa und Honda wollen WM-Führung verteidigen
Dani Pedrosa ist nach seinem Sieg in Jerez optimistisch für Estoril, genau wie Nicky Hayden - Pneumatikmotor kommt zum Test nach dem Rennen
(Motorsport-Total.com) - Nach seinem souveränen Heimsieg in Estoril kommt Dani Pedrosa etwas unerwartet als WM-Leader zum dritten Grand Prix des Jahres in Portugal, denn Repsol-Honda hatte zuvor nicht den besten Winter. Aber HRC hat reagiert, ein Notfallprogramm in die Wege geleitet und damit den Rückstand zumindest erheblich verkürzt.
Nun gilt es, die Performance von Jerez in Estoril zu bestätigen: "Die Tests in Jerez", so Pedrosa, "sollten uns dabei helfen, denn ich konnte dort das Motorrad besser kennen lernen und mit den Michelin-Vorderreifen arbeiten. In Estoril benötigt man ein Motorrad, das auf der Bremse gut ist und bei dem der Grip auf der Hinterachse während des Rennens nicht abbaut."
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Fahrerisch gesehen sei die Strecke "knifflig", meinte der Spanier, "denn man muss sehr stark sein, um die Bremsen zu handhaben und die Bodenwellen zu bewältigen. Dafür braucht es eine optimale Fitness. Am wichtigsten ist die letzte Kurve. Aus der muss man viel Geschwindigkeit für die lange Gerade mitnehmen. Der Asphalt ist ziemlich wellig, aber ich mag die Atmosphäre, denn die ist zu 100 Prozent spanisch!"
Teamkollege Nicky Hayden, zuletzt Vierter in Jerez, ist ebenfalls einigermaßen optimistisch für das bevorstehende Wochenende. Allerdings waren seine vergangenen Tage "ziemlich stressig", weil er am Wochenende in Indianapolis war, um dort die neue Strecke zu begutachten, "aber das ist nicht schlimm. Vor allem freue ich mich schon auf die nächsten Strecken, dann ist der Stress nur halb so schlimm zu ertragen."
Den großen Durchbruch erwartet man bei HRC aber erst nach Estoril, denn bei den anschließenden Tests kommt die neueste Version der Honda RC212V mit dem Motor mit pneumatischer Ventilsteuerung zum Einsatz. Spätestens ab Shanghai möchten Hayden und Pedrosa dann wieder regelmäßig aus eigener Kraft mit Yamaha und Casey Stoner mitfighten und Rennen gewinnen.
"Wir hoffen, dass der neue Motor für den Test nach Portugal bereit sein wird", sagte Hayden-Chefmechaniker Pete Benson. "Bei den Motoren muss man den Zeitplan einhalten, aber solange nicht alles hundertprozentig passt, rückt HRC nicht damit heraus. Wir werden sehen, was wir dort haben werden, wenn sie den Motor nach Portugal bringen."










