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Neukirchner in Leipzig operiert
Max Neukirchner musste nach seiner Kollision mit Carlos Checa am Wochenende operiert werden - Schlüsselbeinbruch durch Platte fixiert
(Motorsport-Total.com) - Noch am Sonntagabend kehrte Max Neukirchner nach der Kollision mit Carlos Checa beim Superbike-WM-Lauf in Valencia nach Deutschland zurück, um sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Direkt vom Flughafen Leipzig aus ging es ins Krankenhaus. Dort wurde der Alstare-Suzuki-Pilot sofort untersucht. Dabei bestätigte sich der Verdacht eines Schlüsselbeinbruches.
Am Montag erfolgte die Operation, wobei die Verletzung durch eine Platte fixiert wurde. Laut Auskunft der Ärzte ist der Eingriff zu ihrer vollsten Zufriedenheit verlaufen. Nun hofft das Neukirchner-Lager, dass der Deutsche möglichst schnell wieder fit wird, um in drei Wochen in Assen starten zu können.
"Natürlich bin ich maßlos enttäuscht, wenn man die Ziellinie vor Augen hat und dann in so einen Sturz verwickelt wird", trauerte er dem verpassten Premierensieg nach. "Ich will die ganze Sache momentan nicht kommentieren, aber es kann sich ja jeder die Bilder anschauen. Das wären wichtige Punkte für die WM gewesen, am ärgerlichsten ist allerdings die Verletzung."
"Das ganze Wochenende lief perfekt, wir konnten das Bike optimal auf mich abstimmen", so Neukirchner. "Mein Team war genauso enttäuscht wie ich, überall in der Box gab es feuchte Augen zu sehen. Sie haben das ganze Wochenende über einen Superjob gemacht. Leider wurden wir nicht belohnt, das holen wir aber schnellstmöglich nach - denn Speed haben wir! Ich versuche jetzt, auf dem schnellsten Weg gesund und fit zu werden, um in Assen wieder angreifen zu können."










