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Honda und Yamaha dominieren in Estoril

11. April 2008 - 16:07 Uhr

Dani Pedrosa erzielte im zweiten Freien Training in Portugal Bestzeit vor Valentino Rossi - Honda und Yamaha belagern die Top 6 komplett

Daniel Pedrosa
Dani Pedrosa und Honda bestätigten in Estoril ihre Topform von Jerez
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Bei trockenen Bedingungen im zweiten Freien Training in Estoril zeigten Honda und Yamaha den anderen in der MotoGP-WM vertretenen Herstellern, wo an diesem Wochenende der Hammer hängt: Dani Pedrosa (Repsol-Honda) erzielte Bestzeit vor Valentino Rossi (Fiat-Yamaha) - und in den Top 6 lag kein einziger Pilot einer anderen Marke!

Pedrosa umrundete den portugiesischen Kurs in 1:38.507 Minuten und war damit um 40 Tausendstelsekunden schneller als Rossi, der von seinem Sturz am Morgen gut erholt wirkte. Auch Colin Edwards (Tech-3-Yamaha/+ 0,125) und Nicky Hayden (Repsol-Honda/+ 0,181) konnten noch recht gut mit den beiden Spitzenreitern mithalten. Mehr als eine halbe Sekunde Rückstand hatten dann alle ab Platz sechs (Andrea Dovizioso/JiR-Scot-Honda/+ 0,664).

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Bester Ducati-Pilot war wieder einmal Werksfahrer Casey Stoner, der sich allerdings zu Beginn einen Ausrutscher leistete und nach nur 19 Runden als Siebenter 0,695 Sekunden Rückstand hatte. Einen Highsider lieferte Alex de Angelis (14./Gresini-Honda/+ 2,526) ab; ansonsten gab es in der zweiten Trainingsstunde dieses Wochenendes keine nennenswerten Fahrfehler.

Von der Technik im Stich gelassen wurde dafür Toni Elias eine halbe Stunde vor Schluss, als bei Start und Ziel der Motor seiner Alice-Ducati platzte und sein rechtes Bein vermutlich durch ein aus dem Motor gerissenes Teil leicht verletzt wurde. Elias und sein Teamkollege Sylvain Guintoli landeten wieder einmal am Ende des Feldes, sogar knapp hinter Kawasakis Regenspezialist Anthony West (16./+ 3,065), der im Trockenen wie erwartet chancenlos war.

Seinen zuletzt angedeuteten Aufwärtstrend fortsetzen konnte Routinier Shinya Nakano (8./Gresini-Honda/+ 0,802), während Suzuki mit den Positionen elf und zwölf Vorlieb nehmen musste. Auch bei Marco Melandri, Stoners Stallgefährten bei Marlboro-Ducati, ging nichts voran: Rang 15 mit 2,605 Sekunden Rückstand.