Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir
Motorsport-Redakteure
Haben Sie Interesse, zusammen mit einem sympathischen und "Motorsport-verrückten" Team zusammenzuarbeiten? Dann bewerben Sie sich hier!

Motorrad-News in Ihr E-Mail-Fach!
Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Motorrad-Newsletter von Motorsport-Total.com!Jetzt Newsletter abonnieren
Forum
Zum Forum
Forcada: Das Geheimnis von Lorenzos Erfolg
Hinter den Erfolgen von Rookie Jorge Lorenzo steht mit Ramon Forcada ein sehr erfahrener Crewchief, der bereits andere Größen betreut hat
(Motorsport-Total.com) - Jorge Lorenzos Chefmechaniker Ramon Forcada ist die Ruhe in Person, auch wenn es in einem MotoGP-Qualifying oft um Sekunden ankommt, wenn es um das passende Timing in der Schlussphase der Zeitenjagd geht. Zu Lorenzo verbindet Forcada ein fast väterliches Verhältnis. Bereits vor Jahren kündigte er Lorenzo als den kommenden Mann an. Nun fand das Duo bei Fiat-Yamaha zueinander.
Forcada gilt als Analytiker und brütet nächtelang über den Datarecording-Aufzeichnungen seiner Schützlinge. Legendär ist der Aktenkoffer des kleinen Spaniers, der prall gefüllt ist mit Informationen und Streckendaten. Was viele nicht wissen: Forcada war im Jahr 2006 für das Superbike-Team von Klaus Klaffenböck tätig. Damals arbeitete Forcada hauptamtlich in der LCR-Honda-Truppe von Lucio Cecchinello für Carlos Checa.
Nebenbei half der begnadete Ingenieur bei Klaffenböck aus und betreute Alex Barros. Legendär war die Fahrt von Barros beim Imola-Meeting mit der perfekt vorbereiteten Klaffi-Honda-CBR auf die Ränge eins und zwei. Forcada wirkte durchaus gerührt, stellte sich aber nie in den Vordergrund.
Mit dem ruhigen und zugänglichen Forcada lässt es sich auch stundenlang über die einzelnen Fahrer philosophieren. Dem Katalanen fällt beinahe zu jedem der Grand-Prix-Stars eine Anekdote ein, aber auch kritische Worte sind ihm zu entlocken. Kaliber wie Rainey, Kocinski, Barros, Checa, Stoner oder eben Lorenzo betreute über Jahre selbst.
Forcada ist aber auch bekannt für seine Bescheidenheit und Zurückhaltung. Zum Superbike-WM-Meeting nach Magny-Cours 2006 verzichtete Forcada auf einen Flug und reiste für etwas Spesengeld mit einem Mittelklasse-Leihwagen fünf Stunden aus Spanien an. Auch wenn die Unterkünfte manchmal aufgrund der Lage der Rennstrecken etwas bescheiden ausfallen, wird man von Forcada nie ein böses Wort hören. All diese Eigenschaften gibt er auch an seine Piloten weiter - bei Lorenzo sind die Ergebnisse bereits ersichtlich.










