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Ducati möchte mit einem Sieg zurückschlagen

04. April 2008 - 20:16 Uhr

Casey Stoner hat ein einfaches Rezept, die Enttäuschung aus Jerez zu überwinden: Sieg in Estoril - Marco Melandri ohne Beeinträchtigungen am Start

Marco Melandri Casey Stoner
Casey Stoner und Marco Melandri wollen alles besser machen als in Jerez
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Das zweite MotoGP-Rennen der Saison in Jerez würde man bei Ducati nur zu gern vergessen machen. Casey Stoner kam nach einigen Ausrutschern nur zu Rang elf, direkt vor Marco Melandri, der weiterhin Anpassungsprobleme auf seinem neuen Motorrad hat. Doch Stoners Rezept zur Wiedergutmachung ist einfach: ein Sieg in Estoril.

"Estoril ist eine etwas seltsame Strecke mit einem schönen fließenden Bereich und einigen langsamen und engen Passagen", erklärte er. "Einer meiner Lieblingsbereiche ist Kurve zwei, sie geht bergab und fällt nach außen ab - sie ist schwierig, aber wirklich schön. Auf der Strecke kann man an vielen Stellen überholen, also sollte das Rennen spaßig werden. Im Vorjahr waren wir im Training gut, hatten im Rennen dann ein kleines technisches Problem, schafften es aber dennoch auf das Podest. Wenn wir von Beginn an gut arbeiten und es keine bösen Überraschungen gibt, dann sollten wir um den Sieg kämpfen."

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Für Melandri sieht der Marschplan anders aus, von Siegen ist der Italiener noch weit entfernt. Hinzukommt, dass er die portugiesische Strecke nicht besonders mag. "Estoril ist womöglich eine weitere Strecke, mit der ich keine Freundschaft schließen werde, aber es ist sinnlos, so etwas vorherzusagen. Wir müssen abwarten. Die Strecke ist seltsam, hat einige langsame Kurven und lange und schnelle Geraden. Aber komplett kann man sie nicht nennen, denn es fehlen die technisch schwierigen Bereiche."

"Es wird wichtig sein, auf der Bremse stark zu sein und bei der Abstimmung einen Kompromiss zu finden", fuhr er fort. "Ich hoffe, wir können im Training schon besser beginnen und uns dann verbessern. Das haben wir bisher noch nicht geschafft. Der Finger, den ich mir in Jerez verletzt habe, ist praktisch schon verheilt. Ich glaube, dass ich nicht einmal einen Verband benötige."

"Estoril ist immer ein schwieriger Kurs, denn das Wetter kann sich schnell ändern und der Wind ist fast immer ein Ärgernis für die Fahrer", so Teamchef Livio Suppo. "Das Wetter könnte am Wochenende die wichtigste Variable sein, aber das ist für alle gleich. Der Test nach Jerez war für Casey und Marco positiv. Bei der Arbeit mit Bridgestone kamen neue Lösungen zutage, die Casey mochte. Marcos Fingerverletzung sollte keine großen Probleme machen, er sollte also sein Gefühl für das Motorrad weiter verbessern."

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