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Die Chinesen machen weiter

21. April 2008 - 06:55 Uhr

Der Italiener Federico Sandi fährt für drei weitere Grand Prix für das chinesische Zongshen-Team in der 125er-Weltmeisterschaft

Sandi
Federico Sandi mit der Aprilia im chinesischen Zonghsen-Design
© Aprilia

(Motorsport-Total.com) - In Estoril gab es in der 250er-Klasse eine Reihe von Überraschungen, angefangen mit dem zweiten Rang vom Marco Simoncelli mit der Gilera. Für eine weitere positive Meldung sorgte Simoncellis Landsmann Federico Sandi mit der Aprilia des chinesischen Zongshen-Teams.

Sandi fuhr mit einer Wildcard und kam im Rennen prompt auf dem 14. Rang. Besonders bemerkenswert: Sandi saß seit Ende Januar nicht mehr im Sattel. Für Sandi waren es die ersten WM-Punkte in der 250er-Klasse. Sandi fuhr 2007 die letzten drei Rennen und holte dabei als bestes Ergebnis einen 20. Platz.

"Es ist sehr gut gelaufen", bestätigt Sandi, Sohn eines Aprilia-Technikers. "Ich war erstmals nach meinem Unfall Ende Januar in Valencia wieder im Sattel eines Motorrads." Sandi konzentriert sich in diesem Jahr auf sein Examen. "Das Team ist eine absolute Amateurtruppe", bestätigt Sandi. "Wir haben zwei Mechaniker und obwohl die Konkurrenz viele Testkilometer Vorsprung hat, haben wir eine gute Figur gemacht."

Federico Sandi hätte zunächst die gesamte WM-Saison für Matteoni-Aprilia bestreiten sollen, der Vertrag wurde aber nach Unstimmigkeiten nie unterschrieben. Obwohl das Team unter chinesischer Flagge steht wird Sandi in Shanghai nicht dabei sein. Die nächsten drei Wildcard-Einsätze sind für Le Mans, den Sachsenring und Phillip Island geplant. "Aber wenn wir so weitermachen, könnten es auch noch mehrere Einsätze werden", verrät Sandi.

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