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D'Antin hofft in China auf ein Ducati-Wunder

29. April 2008 - 09:54 Uhr

Die Alice-Ducati-Piloten Toni Elias und Sylvain Guintoli glauben in Shanghai dank der Power der GP8 an ein besseres Abschneiden als bisher

Antonio Elias
Toni Elias möchte sein bisher bestes Saisonresultat (12.) in China verbessern
© D'Antin

(Motorsport-Total.com) - Was die Alice-Ducatis bisher in dieser Saison abgeliefert haben, war nicht gerade berauschend - ein zwölfter Platz durch Toni Elias war bisher das Höchste der Gefühle; Sylvain Guintoli ist gar nur Letzter in der Weltmeisterschaft. Doch wenn es wo eine Steigerung der rot-weißen Desmosedici-GP8-Kundenmaschinen geben könnte, dann am ehesten in Shanghai.

Ein charakteristisches Merkmal des Grand Prix von China ist nämlich die über einen Kilometer lange Gerade, auf der die Power der Ducati zumindest im Vorjahr voll zur Geltung gekommen ist. Zwar ist mit der GP8 ganz offensichtlich einiges nicht mehr wie 2007, wie die bescheidenen Resultate von Casey Stoner beweisen, aber bei Ducati ist man vor dem vierten Saisonlauf guter Hoffnung - und die D'Antin-Truppe hofft mit.

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"Die ersten drei Rennen", zeigte sich Teamchef Luis D'Antin optimistisch, "waren noch nie besonders günstig für Ducati und Bridgestone, aber die chinesische Strecke sollte für unser technisches Paket viel besser geeignet sein." Hinzu kommt der schlechte Wetterbericht als gutes Omen, denn darüber würde sich Guintoli freuen: "Seit ich in Estoril im Regen so schnell war, freue ich mich schon auf einen Renntag auf nasser Piste", meinte der Franzose.

Elias hatte im Vorjahr Pech und schied nach einer Kollision mit Nicky Hayden in der ersten Kurve aus. Doch diesmal will er es besser machen: "In Estoril haben wir Fortschritte gemacht. Auch der Test nach dem Rennen ist gut für uns gelaufen. Das Ziel für China ist daher, so schnell wie möglich ein gutes Setup zu finden, denn wenn wir gleich am Freitag konkurrenzfähig sind, dann ist vielleicht etwas drin", meinte der Spanier.

Und weiter: "Die Strecke gefällt mir, es ist eine Kombination aus schnellen und langsamen Kurven. Dann gibt es die lange Gerade, auf der die Ducati sauschnell ist, wenn ich ans vergangene Jahr denke. Aber der wichtigste Abschnitt ist meiner Meinung nach die letzte Kurve vor Start und Ziel: Wenn du die gut erwischst, kannst du wertvolle Zeit gewinnen - und für das Überholen ist es auch eine Schlüsselstelle", so Elias abschließend.

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