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Bradl: "Nicht gut, nicht schlecht"

13. April 2008 - 16:55 Uhr

Platz acht in Estoril bedeutete für Stefan Bradl das bisher schlechteste Saisonresultat und den Rückfall vom zweiten auf den vierten WM-Rang

Stefan Bradl
Stefan Bradl und Vater Helmut mussten heute einen Mini-Rückschlag hinnehmen
© Kiefer

(Motorsport-Total.com/sid) - Auf dem Weg vom Nobody zum Titelkandidaten hat Stefan Bradl in der Motorrad-WM einen kleinen Rückschlag erlitten. Der 18-jährige Aprilia-Pilot aus Zahling unterstrich mit seinem dritten Top-10-Ergebnis in Serie und Platz acht beim Grand Prix von Portugal in Estoril erneut seine Zugehörigkeit zur Weltspitze, gleichzeitig fiel er aber nach seinem schlechtesten Saisonergebnis in der WM-Wertung der 125er-Klasse vom zweiten auf den vierten Rang zurück.

Nach einem ordentlichen Rennen wusste der Sohn des ehemaligen Vizeweltmeisters Helmut Bradl seine Leistung selbst nicht so recht einzuordnen: "Es war nicht gut, es war aber auch nicht schlecht - es war okay", meinte Bradl, der sich insgeheim mehr erhofft hatte. "Wir wollen in der WM unter die ersten Acht bis Zehn. Heute war es leider nur das Minimum. Ich hätte gedacht, dass wir schon weiter sind."


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Teamchef Stefan Kiefer vom gleichnamigen Rennstall zeigte sich mit der Leistung seines Schützlings "insgesamt zufrieden", während Bradl mit Blick auf die Rennergebnisse befand: "17 Sekunden auf den Sieger sind eine Menge."

Aprilia-Pilot Bradl verpasste beim Start von Platz sieben zunächst den Anschluss an die vierköpfige Spitzengruppe, führte dann aber das Verfolgerfeld an, ehe er doch noch drei Konkurrenten den Vortritt lassen musste.