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De Rosa: "KTM hat zuerst an mich geglaubt"

20. März 2008 - 07:18 Uhr

Der Italiener Raffaele de Rosa wäre als KTM-Neuling in Katar um ein Haar auf das Podium geprescht - Weggang von Aprilia sieht er als ideale Entscheidung

de Rosa
Neue KTM-Hoffnung in der 125er-Weltmeisterschaft: Raffaele de Rosa
© KTM

(Motorsport-Total.com) - Raffaele de Rosa hätte mit der KTM im 125er-Rennen von Katar beinahe für die erste positive Überraschung der noch jungen Saison gesorgt. Der KTM-Neuling lag in der Spitzengruppe hinter dem späteren Zweiten Joan Olive, als er zu Boden musste. Der Neapolitaner de Rosa war zu diesem Zeitpunkt bereits der einzige KTM-Pilot im Feld der Aprilia-Armada.

"Nach meinem Überholmanöver gegen Olive habe ich einen Fehler gemacht und er hat mich wieder geschnappt", erklärte der ONDE-2000-Fahrer, der 2004 mit einer Wildcard in Donington sein Grand-Prix-Debüt gegeben hat. Sein Fluchtversuch im Finish misslang: "Es wäre eigentlich leicht gewesen, die Sache mit etwas mehr Ruhe anzugehen, aber ich habe mich zur Hektik hinreißen lassen."


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Für de Rosa überwiegen dennoch die positiven Aspekte: "Ich hätte mir nicht erwartet, dass es bereits in Katar so gut läuft." Der Umstieg zu KTM kam im Spätherbst plötzlich. Mit Pablo Nieto hat de Rosa einen erfahrenen Teamkollegen an seiner Seite. "Ich wäre sicher gerne bei Aprilia geblieben, schon alleine, weil es eine italienische Marke ist", sagte er.

Und weiter: "Aber KTM hat an mich geglaubt und ist zuerst an mich herangetreten. Die KTM lässt sich sehr gut fahren. Es fehlt vielleicht etwas die Beschleunigung, aber das ist für mich nicht wirklich vorrangig. Das Schöne ist zudem, dass der Motor keine unliebsamen Überraschungen bietet - so wie das Motorrad im Training läuft, funktioniert es auch im Rennen."

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