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Wird auch Melandri vom Capirossi-Schicksal eingeholt?
Marco Melandri freut sich zwar auf sein erstes Rennen für Ducati in Katar, weiß aber gleichzeitig, dass er noch nicht siegfähig ist
(Motorsport-Total.com) - Im Vorjahr sah der eigentlich favorisierte Loris Capirossi bei Ducati an der Seite des späteren Weltmeisters Casey Stoner alt aus - und nach den letzten Wintertests deutet alles darauf hin, dass Stoner auch dieses Jahr mit Capirossis Landsmann Marco Melandri kurzen Prozess machen wird. Die Desmosedici GP8 scheint jedenfalls neuerlich perfekt zu seinem Fahrstil zu passen.
Das kann Melandri, der mehr auf seine Instinkte vertraut als auf die Traktionskontrolle, nicht von sich behaupten, auch wenn er offenbar schon einige Fortschritte erzielt hat: "Ich fühle mich jetzt bereits besser", sagte er. "Ich glaube auch, dass unser Potenzial größer ist, als manche glauben, denn wir haben uns bei den Tests darauf konzentriert, ein Setup für Rennreifen zu finden - die schnelle Einzelrunde war uns relativ egal."

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"Es stimmt, dass wir in einigen Bereichen noch Aufholbedarf haben, aber wir sind bereit und darauf vorbereitet, hart zu arbeiten, um uns weiter zu verbessern", gab der von Gresini-Honda zu Ducati gestoßene Routinier. "Ich kann es kaum noch erwarten, endlich wieder Rennen zu fahren! In Katar treten wir erstmals bei Nacht an. Das wird bestimmt aufregend, auch wenn es wegen der niedrigen Temperaturen auch ein sehr schwieriger Grand Prix werden könnte."
Rückendeckung erhält Melandri übrigens von Teamchef Livio Suppo: "Er hat es im Winter bevorzugt, nicht zu hart zu attackieren und rund um die Uhr mit seinem neuen Team daran zu arbeiten, die Charakteristik des Motorrads zu verstehen - und wir sollten nicht vergessen, dass Casey am Anfang auch kleine Schwierigkeiten damit hatte, zu begreifen, wie man das Maximum aus der Ducati herausholen kann."










