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Wie gehen die Teams mit der Kälte der Nacht um?

09. März 2008 - 10:25 Uhr

Fiorenzo Fanali, der Chefingenieur von John Hopkins spricht über die Herausforderung Nachtrennen und welcher Tricks und Kniffe man sich bedient

John Hopkins
John Hopkins bei Nacht - wie gehen die Teams mit der kalten Piste um?
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Nicht die Sichtverhältnisse sind das große Problem in Katar, die Strecke ist laut den Piloten so ausgeleuchtet, dass im wahrsten Sinne des Wortes die Nacht zum Tage gemacht worden ist, sondern die kalten Streckenbedingungen bereiten den Teams einiges Kopfzerbrechen. Doch das wäre kein Problem, welchem man nicht mit ein paar einstellungstechnischen Kniffen zu Leibe rücken könnte. Fiorenzo Fanali, der Chefingenieur von John Hopkins erklärt auf 'motogp.com', welche das sind.

"Von 19 bis 23 Uhr sinkt die Temperatur an der Strecke von 20°C auf 15°C, in erster Linie geht also den Grip-Level runter, besonders auf der linken Seite", so der Kawasaki-Mann. "Für diesen Fall erhalten wir Hilfe von Bridgestone und verwenden für die Nachtzeit unter den kalten Bedingungen andere Reifen."

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Doch auch das Team ist gefordert: "In dem Fall verbessern wir das Haftungs-Niveau aber auch wir müssen mithelfen, den Grip zu verbessern, indem wir an der Aufhängung arbeiten und wir nehmen eine Menge Veränderungen am Motormanagement vor, so dass wir den Schlupf und das Rutschen der Reifen reduzieren können. Die Traktionskontrolle hilft uns unter solchen Bedingungen mit wenig Grip, der Fahrer kann also das Durchdrehen der Räder kontrollieren."

"Jedes Mal, wenn wir nach Katar kommen, ist der erste Tag schwierig, weil sehr viel Sand auf der Strecke liegt. Aber wir haben hier vergangene Woche getestet und die Situation war sehr ähnlich zu der, die wir jetzt haben. Ich bin sicher, dass es heute besser läuft als gestern und auch die Rundenzeiten sollten schneller ausfallen", spricht Fanali über die Fortschritte, die jeden Tag gemacht werden.

"Ich denke, dass heute die Temperatur etwas höher ist, die Reifen werden besser arbeiten können, als beim offiziellen Test vergangene Woche", macht sich Hopkins Chefingenieur Hoffnung. Das käme für Kawasaki zu rechten Zeit, denn die "Grünen" kamen mit den kalten Bedingungen im freien Training sehr schlecht klar, der Hinterradreifen rutschte noch viel zu sehr umher und konnte nicht genügend Haftung aufbauen.

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