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Toseland lernt sehr schnell
James Toseland verblüffte mit seiner Leistung beim MotoGP-WM-Autakt in Katar nicht nur die Konkurrenz
(Motorsport-Total.com) - Mit dem zweiten Startplatz und Rang sechs im Rennen sorgte Superbike-Weltmeister James Toseland bei seinem MotoGP-Debüt beim Saisonauftakt in Katar für staunende Gesichter in der Boxengasse. Der Brite pflegt einen sehr harten und kämpferischen Fahrstil und ist auch für nützliche Tipps sehr empfänglich.
Vor allem sein Crewchief bei Tech-3-Yamaha, der Franzose Guy Coulon, ist verblüfft: "James ist ohne irgendwelche Erfahrungswerte zu uns gekommen, aber mit einem unbändigen Willen, sich zu verbessern. Er hat Tag für Tag gelernt, mit diesem Motorrad richtig umzugehen."

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Coulon muss es wissen, hat er doch in der 250er-WM Olivier Jacque und Shinya Nakano 2000 zum Titel und zum zweiten Gesamtrang verholfen: "Die MotoGP-Yamaha ist auf alle Fälle schwieriger zu fahren als ein Superbike. Ein Nachteil ist für James ist, dass es in der MotoGP im Gegensatz zur Superbike-WM nur ein Rennen gibt und er dadurch weniger Erfahrung sammeln kann. Er muss sich dafür an die längeren einzelnen Distanzen gewöhnen."
Auch persönlich ist Toseland ein Gewinn für die Tech-3-Truppe von Herve Poncharal. "James ist ein netter Kerl und sehr gut erzogen", bestätigte Technikhirn Coulon. "Die Briefings mit James sind immer sehr nützlich - er ist wirklich ein sehr intelligenter Bursche. Ein Fahrer muss ein MotoGP-Motorrad in seiner Funktionsweise verstehen, das ist ein sehr wichtiger Punkt. Wir haben die technischen Hilfsmittel bei James im Rahmen der Tests immer Stück für Stück eingesetzt. Mittlerweile kann James selbst die verschiedenen Varianten auswählen. Die Wahl bei Chassis, Reifen und Elektronik ist jener von Colin Edwards sehr ähnlich."










