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Toseland-Manager freut sich auf neuen Motor

08. März 2008 - 11:48 Uhr

James Toselands Manager Roger Burnett freut sich schon auf den Motor mit pneumatischer Ventilsteuerung - Rennen in Katar wird schwierig

James Toseland
James Toseland muss mit seiner Yamaha vor allem über die Runden kommen
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Mit Platz drei im Freien Freitagstraining war James Toseland gestern in Katar die große Überraschung, aber dass es auch im Rennen so gut laufen wird, ist nicht gesagt. Sein Manager Roger Burnett befürchtet nämlich, dass die Defizite der Tech-3-Yamaha erst auf eine längere Distanz richtig zum Vorschein kommen werden.

Burnett spielt damit auf die Tatsache an, dass Tech 3 momentan noch mit dem Motor mit konventioneller Ventilsteuerung Vorlieb nehmen muss - die Pneumatikversion von Yamaha wird Toseland frühestens ab Estoril zur Verfügung haben. Doch beim alten Motor ist der Verbrauch so hoch, dass Tech 3 die Performance auf längere Distanzen freiwillig herunterschrauben muss, um mit 22 Litern Benzin überhaupt über die Runden zu kommen.

Dies wird sich im Qualifying nicht auswirken, im Rennen aber sehr wohl: "Im Renntrimm haben wir wahrscheinlich einen größeren Nachteil als im Qualifying", analysierte Burnett für die Kollegen von 'Crash.net'. "Im Qualifyingtrimm fehlen uns drei bis vier km/h an Topspeed, aber im Rennen wird dieser Abstand im Vergleich zu den Jungs, die einen effizienteren Motor haben als wir, wahrscheinlich noch größer sein."

Daher ruhen nun alle Hoffnungen auf dem Motor mit pneumatischer Ventilsteuerung, der bekanntlich verbrauchsfreundlicher ist und daher auch eine komplette Renndistanz bei voller Leistung überstehen kann. Noch ist es aber nicht so weit - gerade an diesem Wochenende ein enormes Handicap: "Katar ist das anspruchsvollste Rennen, was den Benzinverbrauch angeht. Benzineffizienz ist hier ein Riesenthema", seufzte Burnett.

Außerdem fühlt sich sein Schützling auf der YZR-M1 noch nicht so hundertprozentig wohl wie zuletzt auf dem Fireblade-Superbike von Honda, sodass man zunächst keine Wunderdinge von ihm erwarten darf. Das sieht Burnett, selbst ein ehemaliger Motorradrennfahrer, nicht anders: "Meine Priorität ist nicht, zu gewinnen oder auf das Podium zu fahren, sondern er soll mal ankommen. Wenn ihm das gelingt, dann sicher in einer starken Position", so der Brite.

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