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Tapferer Hopkins holt immerhin vier Punkte

10. März 2008 - 00:36 Uhr

Kawasaki war auch im Rennen in Katar nicht konkurrenzfähig - John Hopkins trotz enormer Schmerzen als Zwölfter im Ziel

John Hopkins vor Nicky Hayden
Der Amerikaner John Hopkins lieferte in Katar ein sehr kämpferisches Rennen ab
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Wie schon das ganze Wochenende hindurch hatte Kawasaki auch im gestrigen Rennen in Katar enorme Schwierigkeiten, die Pace der Konkurrenz mitzuhalten. John Hopkins war zumindest am Anfang flott unterwegs und lag nach einem guten Start schon an neunter Position, aber schlussendlich entführten die Grünen gerade mal vier WM-Punkte vom Losail Circuit.

"Die erste Hälfte des Rennens war gut, ich hielt locker in den Top 10 mit", erklärte Hopkins. "Nach Halbzeit baute aber der Vorderreifen ab und ich begann in den Kurven zu rutschen. Ich hatte keine andere Wahl und musste das Motorrad mit dem Knie stützen, wodurch enormer Druck auf meine Verletzung kam. Der Schmerz kam sehr schnell und war nach zwei Dritteln der Distanz wirklich kaum noch auszuhalten."

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Hopkins schöpft Mut für Jerez

"Am Ende ging mir im verletzten Muskel die Kraft aus."
John Hopkins

"Nur mit dem Schmerz hätte ich irgendwie durchfahren können, aber am Ende ging mir im verletzten Muskel die Kraft aus. Ich konnte die Rundenzeiten nicht halten. Es war schwierig, das Rennen durchzustehen, aber auch wenn ich enttäuscht bin, dass es kein besseres Resultat geworden ist, weiß ich jetzt zumindest, dass ich das Rennen ohne die Reifenprobleme problemlos durchgestanden hätte. Das stimmt mich für Jerez selbstbewusst", so der Amerikaner.

Am Ende fehlten ihm knapp 50 Sekunden auf Sieger Casey Stoner und gut zehn Sekunden auf einen Top-10-Platz. Seine kämpferische Leistung blieb auch von Teamchef Michael Bartholemy nicht unbemerkt: "Ich habe noch nie jemanden am Ende eines Rennens in solchen Schmerzen gesehen wie John heute", zeigte sich der Belgier von seinem Schützling beeindruckt. "Er ist wirklich ein harter Knochen!"

Wie lange ist West noch vertretbar?

"Wir wissen, dass Anthony besser fahren kann."
Michael Bartholemy

Weniger zufrieden war er mit Anthony West, der ein katastrophales Wochenende hinlegte und im Rennen noch hinter den Alice-Ducatis 16. wurde: "Anthony ist enttäuscht über seine Leistung an diesem Wochenende, aber er darf jetzt nicht den Kopf hängen lassen, sondern er muss sich darauf konzentrieren, es in Jerez besser zu machen. Wir wissen, dass er besser fahren kann, und ich hoffe, dass er sein Potenzial schon bald entfalten wird", so Bartholemy.

West selbst zeigte sich "bitter enttäuscht" über sein Abschneiden, "denn ich bin nicht hier, um am Ende des Feldes zu landen. Was soll ich sagen? Ich hatte die gleichen Probleme wie im Training und im Qualifying, fühle mich noch nicht wohl auf dem Motorrad. Gegen Halbzeit lief es etwas besser, ich war in manchen Kurven schneller als Guintoli und Elias, aber auf der Geraden zogen sie mir immer wieder davon. Das war ein Wochenende zum Vergessen."

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