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Suzuki reagiert: Extraschicht in Jerez

17. März 2008 - 10:50 Uhr

Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt in Katar reagiert das Rizla-Suzuki-Team und schiebt Tests in Jerez de la Frontera ein

Loris Capirossi
Das Suzuki-Werksteam hat nach dem Auftakt in Katar viel Aufholbedarf
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Das Rizla-Suzuki-Werksteam mit Chris Vermeulen und Loris Capirossi hat die Konsequenzen aus dem mäßigen Saisonstart in Katar gezogen. Während Vermeulen auf dem Circuit von Losail bei der Nachtpremiere nach einem Reifenwechsel nur 16. wurde, reichte es auch für Capirossi nur zu Platz acht.

Die Teamführung unter Paul Denning hat sich nun zu einem weiteren Test nach dem Grand Prix von Jerez am 30. März entschieden. Die Suzuki-Truppe hat sich zu diesem Zweck für zwei Tage auf der Piste in Andalusien eingebucht. Montag und Dienstag nach dem MotoGP-Wochenende werden Capirossi und Vermeulen die neue Suzuki GSV-R zu Testzwecken um den Kurs jagen.

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Die Fortschritte mit dem neuen Motorrad halten sich bei Suzuki in Grenzen, weshalb auch Loris Capirossi anfangs in Katar noch mit der 2007er-Suzuki unterwegs war. Capirossi vertraut aber immer noch auf das Aerodynamikpaket aus dem Vorjahr, welches dem Italiener deutlich mehr Gefühl und Vertrauen bietet.

Das aktuelle Paket weicht zwar nur minimal von der 2007er-Version ab, erwies sich für den ehemaligen Ducati-Werkspiloten aber als zu instabil. Capirossi verzichtet derzeit zu Gunsten von mehr Stabilität und etwas weniger Chattering beim Fahrwerk auf etwas Kurvengeschwindigkeit. Suzuki hat jedoch von Leistung her aufgeholt, was diesen Kompromiss zumindest etwas leichter, aber nicht zur idealen Lösung macht.