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Stoner und Melandri nach Auftakt zufrieden

07. März 2008 - 23:43 Uhr

Alle happy bei Ducati: Casey Stoner fuhr am Freitag in beiden Sessions Bestzeit, Marco Melandri war mit seinem Motorrad zufrieden

Casey Stoner
Casey Stoner demonstrierte heute, warum er die Nummer eins auf der GP8 hat
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Mit einer Bestzeit von 1:55.442 Minuten sicherte sich Weltmeister Casey Stoner am ersten Trainingstag der neuen MotoGP-WM in Katar den ersten Platz. Der Australier blieb in beiden Sessions jeweils knapp vor Yamaha-Neuzugang Jorge Lorenzo und knüpfte damit genau dort an, wo er im Vorjahr aufgehört hatte.

"Ich habe mich auf heute schon ein Weilchen gefreut, denn ehrlich gesagt konnte ich das Testen nicht mehr ausstehen", grinste Stoner. "Die GP8 fühlte sich von Anfang an gut an, aber nicht so gut wie beim Test hier. Das lag wohl an den etwas anderen Bedingungen. Heute war nämlich weniger Grip vorhanden, sodass viele Fahrer gestürzt sind - mehr als zur gleichen Uhrzeit beim Testen. Es scheint, dass alle Probleme mit den Reifen haben."


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Der 22-Jährige präsentierte sich aber recht abgebrüht, arbeitete konsequent an seinem Programm und ging nicht letztes Risiko. In der ersten Session bestätigte er grob das vor einer Woche erarbeitete Setup, das er dann in der Nacht verfeinerte. Auch hinsichtlich der Reifen machte er eigenen Angaben nach Fortschritte. Dennoch sieht Stoner für den Rest des Wochenendes noch Spielraum für Verbesserungen.

Weniger gut lief es für seinen Teamkollegen Marco Melandri, der die beiden Sessions als Elfter beziehungsweise 14. beendete und jeweils deutlich mehr als eine Sekunde Rückstand auf Stoner hatte. Damit bestätigt sich der Eindruck der Wintertestfahrten, denn genau wie sein Vorgänger und Landsmann Loris Capirossi scheint auch Melandri nicht mit der eigenwilligen Charakteristik der Ducati Desmosedici GP8 zurechtzukommen.

Aber: "Ich bin zufrieden, denn ich war genauso schnell wie beim Testen, obwohl ich alte Reifen drauf hatte", so der Italiener. "Das Motorrad fühlte sich von der ersten Runde an gut an. Ich denke, dass wir in die richtige Richtung arbeiten, aber wir müssen uns natürlich noch enorm steigern. Die Strecke war am Anfang noch wahnsinnig rutschig, noch rutschiger als vor einer Woche, aber dann wurde es immer besser."

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