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Stoner am Freitag in Katar vor Lorenzo
Casey Stoner und Jorge Lorenzo lieferten sich im zweiten Freien Training ein spannendes Duell - Valentino Rossi mit einer Sekunde Rückstand
(Motorsport-Total.com) - Bei Temperaturen knapp unter 20 Grad ging heute Nacht auf dem Losail Circuit von Doha in Katar das zweite Freie Training der diesjährigen MotoGP-Saison über die Bühne. Topfavorit Casey Stoner (Marlboro-Ducati) hatte wie schon am Nachmittag die Nase vorne, musste sich aber ganz schön für seine Bestzeit strecken.
Der Vorjahressieger und Titelverteidiger wurde in Katar nach insgesamt 17 Runden in 1:55.442 Minuten gestoppt und bestätigte damit seine Favoritenstellung. Allerdings war Rookie Jorge Lorenzo (Fiat-Yamaha/24 Runden) ganz knapp dran, ihm die Freitagskrone zu entreißen - unterm Strich fehlten dem Spanier mit der Michelin-bereiften YZR-M1 gerade mal elf Tausendstelsekunden auf die Spitze.
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Starker Auftakt von Yamaha
Überhaupt erlebte Yamaha einen ermutigenden Auftakt, denn auch die Tech-3-Kundenmotorräder von Superbike-Weltmeister James Toseland (+ 0,370/21 Runden) und Colin Edwards (+ 0,500/24 Runden) landeten auf den Positionen drei und vier im absoluten Spitzenfeld. Das Nachsehen hatte allerdings Werkspilot Valentino Rossi mit seinen Bridgestone-Reifen, denn der "Doktor" kam nach 22 Runden über Rang neun mit 0,953 Sekunden Rückstand nicht hinaus.
Pech hatte Vizeweltmeister Dani Pedrosa: Der Honda-Werkspilot fuhr etwa 20 Minuten vor Schluss beim Herausbeschleunigen aus einer Rechtskurve auf den vor ihm langsamer werdenden Rossi auf, stürzte bei sprühenden Funken und schickte Rossi anschließend eine wütende Geste hinterher. Pedrosa konnte anschließend nicht mehr auf die Strecke gehen und hatte daher keine Chance auf einen Spitzenplatz.
Nur wenige Zwischenfälle
Ansonsten verliefen die 60 Minuten an und für sich recht unspektakulär, denn während die Strecke tagsüber noch sehr staubig und rutschig war, ist inzwischen zumindest die Ideallinie einigermaßen griffig. Trotzdem ging es nicht ganz ohne Zwischenfälle: Anthony West (17./Kawasaki/+ 2,492/18 Runden) kam knapp zehn Minuten vor Schluss zu Sturz, Ex-Champion Nicky Hayden (13./Repsol-Honda/+ 1,603/24 Runden) räuberte ganz am Ende durch das Kiesbett.
Stark auch die Rookies: Über Lorenzo und Toseland muss man ohnehin kein Wort mehr verlieren, aber auch Andrea Dovizioso (5./JiR-Scot-Honda/+ 0,521/20 Runden) und Alex de Angelis (6./Gresini-Honda/+ 0,678/24 Runden) fuhren problemlos in die Top 10. Routiniers wie Marco Melandri (14/Marlboro-Ducati/+ 1,649/22 Runden) oder John Hopkins (16./Kawasaki/+ 1,974/21 Runden) hatten da schon viel mehr Mühe...










