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Schadensbegrenzung: Honda auf dem Podium

10. März 2008 - 03:43 Uhr

Dani Pedrosa bescherte Honda in Katar dank eines Raketenstarts einen unerwarteten Podestplatz - Nicky Hayden überhaupt nicht zufrieden

Daniel Pedrosa und Jorge Lorenzo
Dani Pedrosa im harten Infight mit seinem Landsmann Jorge Lorenzo
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Damit hätte vor dem gestrigen Eröffnungsrennen kaum jemand gerechnet: Nach all den Schwierigkeiten im Training - HRC ließ sogar extra das 2007er-Motorrad einfliegen, weil die neue RC212V nicht zu funktionieren schien - bescherte Dani Pedrosa dem Repsol-Honda-Team in Katar einen völlig überraschenden Podestplatz.

Für ein paar Runden roch es sogar nach der ganz großen Sensation, denn der Spanier erwischte aus der dritten Reihe einen absoluten Raketenstart und bog als Führender in die erste Kurve ein! Noch dazu profitierte er von den Positionsgerangeln dahinter, sodass seine Führung zwischendurch bis zu anderthalb Sekunden betrug. Aber nach dem ersten Renndrittel war der Zauber vorbei und die Führung weg, ging es nur noch gegen Valentino Rossi um Platz drei.


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Pedrosa von HRC beeindruckt

"Jetzt verstehe ich zum ersten Mal die Bedeutung der Legende HRC."
Dani Pedrosa

"Das heutige Resultat ist unglaublich. Damit hätten wir niemals gerechnet, also bin ich sehr glücklich", strahlte Pedrosa vom Podium. "Vor sieben Tagen war ich bei den Tests hier noch fast Letzter, aber mein Team hat wirklich hart gearbeitet, das 2007er- und das 2008er-Motorrad hierher gebracht und vieles geändert. Sie waren fantastisch. Jetzt verstehe ich zum ersten Mal die Bedeutung der Legende HRC - und ich bin stolz, Teil davon zu sein."

Einfach war es für ihn übrigens keineswegs, denn nach der Kollision mit Rossi im Qualifying schmerzte seine verletzte Hand wieder stärker: "Die Hand war ab Rennmitte ziemlich übel. Ich konnte nicht perfekt bremsen, weil sie so zitterte, aber ich fuhr das Rennen durch. Das ist das Allerwichtigste, denn schon beim nächsten Rennen wird die Hand besser beisammen sein", blickte Pedrosa voraus auf sein Heimrennen in Jerez.

Ex-Weltmeister Hayden nur Zehnter

"Wir haben uns beim Setup einfach vertan."
Nicky Hayden

Teamkollege Nicky Hayden hatte einen weniger erfreulichen Arbeitstag und kam nur als Zehnter ins Ziel. Der Amerikaner fühlte sich auf der 2007er-RC212V wohler, aber nach gutem Beginn war er einfach zu langsam: "Ich rutschte ziemlich viel herum, was für die Hinterreifen natürlich nicht gut war. Wir haben uns beim Setup einfach vertan und dadurch die Reifen zu hart beansprucht", gab Hayden zu Protokoll.

Und weiter sagte er: "Das war nicht schön anzusehen, das steht fest. Wir wollten viel mehr als nur einen Top-10-Platz, aber wir hatten auf dieser Strecke schon von der ersten Runde bei den Tests an große Probleme. Seither haben wir keine Fortschritte gemacht. Das liegt aber nicht an der Einstellung, denn die Jungs haben wirklich hart geschuftet. Wir haben heute ordentlich eins aufs Maul bekommen, also haben wir eine Menge Arbeit vor uns!"

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