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Nachtrennen wirft seine Schatten voraus
Die beiden Suzuki-Piloten Loris Capirossi und Chris Vermeulen sind sehr gespannt auf das erste MotoGP-Nachtrennen in Katar
(Motorsport-Total.com) - Erstmals in der 60-jährigen Geschichte der Motorrad-Straßenweltmeisterschaft geht für ein Rennen die Sonne unter, während tausende Lampen die Strecke erleuchten: In Katar steigt am Wochenende das erste Motorrad-Nachtrennen überhaupt, und die Beteiligten warten mit Spannung auf den Start. Die Suzuki-Werkspiloten Loris Capirossi und Chris Vermeulen fühlen sich gut vorbereitet auf die Premiere und freuen sich auf jede Menge neue Erfahrungen.
Für Capirossi stellt das Fahren unter Flutlicht zugleich die erste Rennausfahrt auf seiner Suzuki GSV-R dar. An die Bedingungen bei Nacht konnten sich Teams und Piloten allerdings schon im Rahmen der jüngsten Testfahrten an Ort und Stelle gewöhnen, wobei die speziellen Bedingungen für einige Überraschungen sorgten. So rückten Reifen- und Bremsentemperatur in den Fokus, sind bei Nacht die Temperaturen doch wesentlich kühler als in der sonnigen Mittagshitze.

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"Für mich wird das ein richtig spannendes Rennen", freute sich Capirossi. "Zum ersten Mal werde ich ein Rennen auf einer Suzuki bestreiten - und das wird schon ein emotionaler Moment für mich werden. Ich fühle mich schon wie ein Teil der Suzuki-Familie und jeder tut sein Möglichstes, dass ich mich hier wohlfühle. Außerdem wird es natürlich das erste Nachtrennen überhaupt sein, das steigert die Aufregung natürlich nochmals beträchtlich."
"Zwei Tage lang konnten wir in Katar unter Flutlicht testen", fuhr "Capirex" fort, "und da gab es keinerlei Probleme. Wir haben im Hinblick auf das erste Rennen eine Menge getestet und sind nun fast vollständig bereit. In den verbleibenden Trainings-Sessions wollen wir noch ein paar Kleinigkeiten aussortieren, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in der Rennnacht zu 100 Prozent vorbereitet und startbereit sein werden."
Und auch Teamkollege Vermeulen stieß ins gleiche Horn: "Ich bin richtig aufgeregt wegen kommendem Wochenende - und das nicht nur aufgrund des Nervenkitzels, im ersten Nachtrennen mitzufahren. Ich kann es kaum erwarten, wieder Rennen zu fahren. Seit dem Ende der vergangenen Saison haben wir viel getestet und ein gutes Basispaket für das diesjährige Bike geschnürt. Wir werden uns also darum bemühen, in Katar ein gutes Resultat einzufahren."
"Bei Nacht zu fahren ist für uns eine vollkommen neue Erfahrung", erläuterte der Australier. "In der amerikanischen NASCAR-Serie wird das schon lange gemacht, die Formel 1 wird später in diesem Jahr ebenfalls unter Flutlicht fahren. Ich bin mir also ziemlich sicher, dass dieses Rennen hier eine Menge Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird. Das Schwierigste daran wird für mich das Wachbleiben - wie ich schon vor den Tests gesagt habe, gehe ich gerne früh zu Bett. Aber das wird schon werden..."










