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Kleine Fortschritte und Schrecksekunde bei Suzuki

02. März 2008 - 10:59 Uhr

Während Chris Vermeulen und Loris Capirossi weiter an der Suzuki arbeiteten, und damit gut voran kamen, stürzte der Italiener, blieb aber unverletzt

Loris Capirossi
Ein nachdenklicher Loris Capirossi grübelt, was er noch testen könnte
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Trotz eines Sturzes von Loris Capirossi, den der Italiener unverletzt überstand, ist das Team von Suzuki recht glücklich mit den Tests von Katar - weniger wegen der Gesamtperformance, mit der man sich unter der Konkurrenz bewegte, als dass man sich schrittweise steigern konnte und nach oben noch Potenzial da ist. Besonders Chris Vermeulen strahlte Zuversicht aus.

"Ich denke, wir haben mit der 2008er GSV-R bislang die meisten Schritte während eines Tests gemacht, insofern bin ich recht glücklich. Wir haben uns beständig um mehr als eine Sekunde steigern können, dass sollte uns nächste Woche beim Rennen in eine gute Lage versetzen. Ich möchte der Crew für alle ihre harte Arbeit, welche sich über Stunden hinzog, danken. Ich das Rennen kaum mehr erwarten", fiebert der Australier dem ersten Rennen der Saison, welches gleichzeitig das erste Nachtrennen der Geschichte des Motorradrennsports ist, entgegen.

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Teamkollege Capirossi lächelte dagegen gequält: "Ich habe heute etwas Zeit verloren, weil ich zu viele Dinge getestet habe. Ich habe drei verschiedene Motoren ausprobiert und war wahrscheinlich aufgrund der vielen Optionen etwas verwirrt, aber es war wirklich nötig, diese Dinge zu testen. Das gute ist, dass wir nun wirklich verstehen, wo wir stehen müssen, wir werden hart arbeiten, um dorthin zu gelangen. Ich habe ebenfalls Zeit verloren, weil ich einen großen Unfall erlitt. Glücklicherweise überstand ich ihn unverletzt und konnte weitermachen. Es war ein recht guter Test, weil wir viele Dinge gelernt haben."

Teammanager Paul Denning stellte sich schützend vor seinen neuen Piloten: "Loris hatte einen Abend voller grundlegender Testarbeit. Das ist natürlich nicht der ideale Weg, um ihn auf das erste Rennen vorzubereiten, aber die Arbeit, die er da vollendet hat, war extrem wichtig, um einige Schlüsselfaktoren für die nächsten Schritte auszusortieren. Ein recht heftiger Crash hat uns da nicht sehr geholfen, aber sein Enthusiasmus erlosch nicht und er konnte seine Arbeit fortführen."