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Kawasaki noch nicht ganz im Land der Träume

02. März 2008 - 13:47 Uhr

Die Ninjas konnten in Katar zwar ihr Arbeitsprogramm problemlos abspulen, der MotoGP-Konkurrenz saß man jedoch nicht wie erhofft im Nacken

John Hopkins
John Hopkins blick dem nächtlichen Saisonstart in Katar entspannt entgegen
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - 2007 schlüpfte immer wieder eine Kawasaki durch die Maschen den Mittelfeldes und kämpfte an der Spitze mit. Daran wollten die "Grünen" zwar wieder anknüpfen, doch zumindest in Katar wird man eher in die abwartende, als die agierende Rolle gedrängt. Zwar konnten John Hopkins und Anthony West ein gutes Setup finden, waren jedoch dennoch nicht schnell genug. Speziell West konnte nicht verbergen, dass ihm der Sinn nach etwas mehr gestanden hat.

"Heute haben wir hauptsächlich daran gearbeitet, das Setup des Chassis zu verbessern, welches wir gestern gefunden haben", erklärte der Australier. "Ich bin zwar etwas enttäuscht über unsere Rundenzeiten aber wir haben definitiv einige Verbesserungen erzielen können. Die Bedingungen auf der Strecke sind sehr kalt und es gibt nur sehr wenig Grip, das ist für uns die größte Schwierigkeit."

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Die Hoffnung liegt daher noch auf dem freien Training: "Wir haben eine Rennsimulation absolviert und haben versucht, den bestmöglichen Reifen für das kommende Rennwochenende zu finden. In der letzten Stunde der Tests habe ich einen gefunden, mit dem ich wesentlich glücklicher bin. Wir haben vor dem ersten Training nächste Woche noch einige Arbeit vor uns, aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit den Daten, die wir hier während der zwei Tage gesammelt haben, unsere Rundenzeiten weiter verbessern können, um noch konkurrenzfähiger zu sein."

Hopkins, der 55 Runden abspulte, sah das Ganze etwas gelassener: "Wir haben am Gesamtsetup der Maschine gearbeitet und haben einige Einstellungen durchprobiert, ebenso haben wir entschieden, mit welchem Chassis wir zum ersten Rennen antreten werden. Die Ergebnisse waren positiv, nachdem wir auf Rennreifen von der gestrigen Rundenzeit eine Sekunde abgezwackt haben."

"Wir haben uns darüber hinaus für eine Reifenmischung entschieden. Ich fühle mich auf Rennreifen selbstsicher und wettbewerbsfähig, wir haben aber heute keine Qualifyer getestet. Die Bedingungen auf der Strecke sind sehr kalt, aber dieses Problem betrifft jeden anderen auch", so der Kawasaki-Pilot.

Und diese Kälte wird laut Hopkins die größte Rolle spielen: "Ich denke, das wird den größten Faktor im Rennen ausmachen. Die Verletzung, die ich habe, hat es gestern etwas schwierig gemacht, viele Runden zu absolvieren, aber jetzt breche ich mit Ashleigh nach Dubai für eine kleine Mini-Reise auf, wo ich mich etwas ausruhe werde, bevor ich mich aufs Rennen vorbereite."

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