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Kawasaki: Es kann nur noch besser werden!

25. März 2008 - 09:06 Uhr

Von Kawasaki war in Katar nicht viel zu sehen - beide Piloten müssen unterschiedliche individuelle Probleme überwinden, um das zu ändern

John Hopkins
John Hopkins möchte beim Europaauftakt in Jerez wieder lachen
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Der nächtliche Grand Prix von Katar verlief für die Truppe von Kawasaki nicht besonders verheißungsvoll, getreu dem Motto "Es kann nur noch besser werden" blicken daher die beiden Ninja-Stars John Hopkins und Anthony West dem Europaauftakt der Königsklasse auf zwei Rädern entgegen. Hopkins hat noch einige medizinische Baustellen zu bewältigen, einen angerissenen Muskel, den er sich bei Tests im Januar zugezogen hatte

"Der Abduktionsmuskel, den ich mir im Januar auf Phillip Island angerissen habe, ist noch immer nicht vollständig verheilt", gab der in Katar von Schmerzen gequälte Amerikaner zu Protokoll. "Aber alles klappt ganz gut und ich habe hart trainiert. Ich war in Miami in der Sonne und habe mich vor Jerez auskuriert. Untersuchungen haben ergeben, dass die Verletzung unglücklicherweise noch immer da ist, doch das hält mich nicht von meinem Fitnesstraining ab".

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"Abgesehen von diesem Muskelproblem fühle ich mich zu 100 Prozent bereit für das Rennen und fiebere ihm sehr entgegen. Ich werde auf jeden Fall die Position verbessern, welche ich noch in Katar innehatte. Wir werden eine gute Reifenwahl treffen und ein anständiges Setup ausarbeiten. Es wird großartig sein, wieder in Europa Rennen zu fahren", so der 24-Jährige.

Teamkollege West sucht nicht nach Ausreden und gibt offen zu, dass er auch ein Stück an sich arbeiten muss. Beim ersten Grand Prix vom letzten Startplatz zu starten, im Rennen selbst gerade mal Chris Vermeulen niederzuringen und als 16. auch noch knapp die Punkte zu verfehlen ist nicht das, was sich der Australier von seiner zweiten MotoGP-Saison erwartet hatte.

"Ich war mit meiner Performance in Katar nicht zufrieden", knirscht der Kawasaki-Pilot mit den Zähnen. "Ich bin nicht hier, um ganz hinten herumzufahren. Mein Vertrauen in die Maschine war dahin, als ich einige Male gestürzt bin und danach habe ich nie mehr wirklich meine Pace gefunden. Mein Hauptziel besteht darin, mein Spiel zu spielen."

Dem Australier fehlte in der Wüste noch die Sicherheit auf der Maschine: "Ich brauche mehr Vertrauen in das Bike und das Setup, besonders, wenn es um das Einlenkverhalten in die Kurven geht. Das ist noch ein Schwachpunkt meinerseits, den es noch auszusortieren gilt. Ich freue mich aber sehr auf das Rennen in Jerez. Ich möchte mich wirklich verbessern und hoffe, dass ich dort den Anfang machen kann."