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Hayden vor Jerez: "Raketen gehen ab"
Repsol-Honda-Star Nicky Hayden spricht über das bevorstehende Jerez-Wochenende und die Faszination des andalusischen Grand-Prix-Knüllers
(Motorsport-Total.com) - Für Repsol-Honda-Pilot Nicky Hayden steht in Jerez de la Frontera viel auf dem Spiel. Wenn der 27-jährige US-Amerikaner nicht wie im Vorjahr in der Bedeutungslosigkeit der MotoGP-WM versinken will, braucht der Weltmeister von 2006 in Jerez dringend ein starkes Resultat.
"Katar war leider kein wirklich großartiges Wochenende für uns", gesteht Hayden, der nur als Elfter das Ziel sah. "Unser Motorrad sollte in Jerez gut funktionieren, auch die Michelin-Reifen sind in Jerez sehr stark. Jerez ist nicht wirklich schnell. Ich mag es, wenn man die Sektionen einer Strecke aneinanderfügen muss und Jerez ist so eine Strecke, wo das alles recht fließend möglich ist."
Hayden tritt das sechste Mal in Jerez an, ist aber immer noch begeistert von der Atmosphäre in Andalusien. "Man kommt am Sonntagvormittag im Warm Up in die Stadion-Sektion und plötzlich drehen die Leute durch, es ist unfassbar laut und die Raketen gehen hoch", berichtet Hayden. "Heutzutage kann man Rennstrecken am Computer erstellen und überall in der Welt umsetzen, aber wenn die Atmosphäre nicht stimmt, hilft alles Geld dieser Welt nichts."
Von der technischen Seite ist für Hayden klar: "Man benötigt sehr viel Seitengrip an den Reifen, vor allem in den lang gezogenen Kurven. Das Motorrad muss sich in diesen Passagen gut steuern lassen. Jerez ist eine gute Strecke und zählt zu meinen Lieblingspisten. Wenn man noch nicht dort war, sollte man einmal hin."










