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Handlingsprobleme bremsten Corser und Haga

02. März 2008 - 12:11 Uhr

Troy Corser war im ersten Rennen "mehr seitwärts als vorwärts" unterwegs, dennoch reicht es fürs Podium, auch Noriyuki Haga kämpfte mit der Haftung

Troy Corser
Troy Corser kämpfte im ersten Rennen auf Phillip Island mit schlechten Handling
© SBK

(Motorsport-Total.com) - Im ersten Rennen kämpfte Troy Corser mit einer schlecht liegenden Yamaha, erreichte aber noch Platz zwei hinter dem strahlenden Sieger Troy Bayliss. Kaum lief es im zweiten Rennen besser, fegte ein kleiner Ölfleck auf der Strecke den Australier von der Piste und das ausgerechnet vor heimischen Publikum. Auch Haga hatte mit der Yamaha seine liebe Not.

"Wir hatten im Training einige Probleme und mein Bike war beim ersten Rennen nicht wirklich perfekt, letztendlich war es aber beständig und ich konnte gute Rundenzeiten fahren. Troy (Bayliss; Anm. d. Red.) verschwand schon recht früh außer Sichtweite und ich habe so hart attackiert, wie es ging, aber niemand hätte ihn heute einholen können", rekapituliert der Australier das erste Rennen.

Schwierig war ebenfalls die Situation am Start zum zweiten Rennen, als das ausbleibende Startsignal zu Konfusion und Frühstarts führte: "Beim Start für das zweite Rennen haben sie uns ein wenig zu lang auf der Linie gehalten und einige Fahrer haben sich bewegt, was einige andere ebenfalls dazu veranlasste, sich zu rühren. Es gab einige Frühstarts und ich befürchte, selbst einen Frühstart hingelegt zu haben."

Corser war sich nicht sicher, ob er bestraft wird oder nicht: "Ich denke, an der Boxenmauer wurde eine Art Nummer elf angezeigt, aber es war keine normale Nummer elf, es waren zwei Ziffern unterschiedlicher Größe und sah noch nicht mal aus, wie eine elf, also fuhr ich weiter. Ich führte nach dem Start drei Runden lang und hatte einen guten Kampf mit Bayliss, doch dann baute ich einen Unfall."

Damit erledigten sich die Gewissensbisse aufgrund des Frühstarts von selbst: "Ich sah Öl auf der Piste, doch es war zu spät um etwas dagegen zu unternehmen und schon war ich weg. Es war eine recht unglückliche Situation, weil nirgends Flaggen geschwenkt wurden, um uns zu warnen. Zum Glück wurde ich bei dem Crash nicht verletzt und das Zeug, welches wir heute gelernt haben, wird uns eine gute Richtung bei den nächsten Strecken vorgeben."

Haga war mit dem Auftritt in Phillip Island nicht zufrieden: "Mein physischer Zustand war ok, weil ich von den Leuten der Clinica Mobile eine sehr effektive Massage erhalten habe, ich muss ihnen danken. Das ganze Wochenende lang hatten wir mit zu wenig Grip. Es fühlt sich so an, als wären die ersten beiden Rennen des Jahres nur eine Übung für mich gewesen. Wir hatten nicht die Chance, die Performance unserer Maschinen auszubauen, unsere Saison beginnt damit wohl erst in Europa."

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