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Gresini: De Angelis nach Sturz unverletzt

08. März 2008 - 02:10 Uhr

Alex de Angelis war zum Auftakt in Katar schnell und machte Bekanntschaft mit der Clinica Mobile - Shinya Nakano deutlich langsamer

Alex de Angelis
Alex de Angelis fand erst nach seinem Sturz einen wirklich guten Rhythmus
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Das Gresini-Honda-Team möchte sich auch in dieser Saison wieder als beste Privattruppe in der MotoGP-WM behaupten. Dass dies nicht einfach wird, ist nach dem ersten Tag in Katar klar, denn Alex de Angelis war zunächst nur viertbester Privatfahrer - allerdings guter Sechster in der Gesamtwertung.

Der junge MotoGP-Rookie bestätigte seine starken Leistungen von den Wintertests und war von Anfang an schnell dabei, obwohl er mit den ersten ausprobierten Reifen alles andere als zufrieden war. Durch ein starkes Chattering kam es bei ihm auch zu einem Sturz, nach dem er die Clinica Mobile aufsuchen musste, aber abgesehen von leichten Nackenschmerzen trug er keine schweren Folgen davon.

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"In der ersten Session probierten wir zwei verschiedene Reifensätze aus, einen weicheren und einen härteren", so de Angelis. "Mit dem ersten Reifen hatte ich starkes Chattering, durch das ich mich nicht wohl fühlte. Also ging Grip verloren - und das führte zum Crash. Der Nacken erlitt einen schweren Schlag, aber es ist nichts Ernstes. Im zweiten Training konnten wir uns dann ziemlich steigern. Da waren wir so schnell wie zuvor schon bei den Tests."

Stallkollege Shinya Nakano hatte er im Griff - dem nicht ganz zufriedenen Japaner fehlten im teaminternen Duell rund neun Zehntelsekunden: "Wir begannen mit den gleichen Einstellungen wie vorige Woche", analysierte der routinierte Japaner, "aber die Streckenbedingungen waren wegen des vielen Sands auf dem Asphalt anders. Ich hatte vorne kein gutes Gefühl und konnte daher nicht so stark pushen wie erhofft."