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Für Lorenzo schlägt die Stunde der Wahrheit

06. März 2008 - 14:30 Uhr

Jorge Lorenzo weiß, dass seine bisherige Karriere lediglich das Warmup für die Jahre in der MotoGP waren - Titel in der Königsklasse das Ziel

Jorge Lorenzo
Jorge Lorenzo spuckt rechtzeitig vor dem ersten Rennen wieder große Töne
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Für den zweifachen 250er-Weltmeister Jorge Lorenzo beginnt morgen in Katar das große Abenteuer MotoGP. Bei den letzten Wintertests hat er sein großes Talent schon ein wenig aufblitzen lassen, dennoch stellt er sich zunächst mal auf ein Lehrjahr ein. Aber dass er eines Tages auch die Königsklasse erobern wird, davon ist der selbstbewusste Spanier überzeugt.

"Ich glaube fest daran, dass ich irgendwann den MotoGP-Titel gewinnen werde", erklärte er gegenüber 'AS'. "Ich weiß nicht, wann es mir gelingen wird, aber ich habe mir das in den Kopf gesetzt und betrachte es fast als gegeben an. Das im ersten Jahr zu schaffen, ist aber fast unmöglich. Niemand kann momentan so selbstbewusst wie Stoner sein, denn er ist Weltmeister und ist somit durch nichts aus der Ruhe zu bringen."

Lorenzo war im Vorjahr in der 250er-Klasse auf seiner Fortuna-Aprilia eine Klasse für sich und legte auch stets eine dementsprechende Zuversicht an den Tag, die ihm von einigen als Arroganz ausgelegt wurde. Nach den ersten Yamaha-Tests trat er doch etwas kleinlauter auf, aber inzwischen ist sein gesundes Selbstbewusstsein wieder voll da: "Ich glaube, dass nichts unmöglich ist", so der 20-Jährige. Aber: "Man muss den Worten auch Taten folgen lassen."

"Die zwei 250er-Titel", reflektierte er, "waren gut. Sie bedeuten mir viel, denn ich habe mehr Titel erreicht als wichtige Fahrer wie Kocinski oder Harada, genauso viele wie Cadalora und andere. Das ist schon was, aber mein Trainer Marcos sagt immer, dass es erst in der MotoGP wirklich losgeht, denn hier fahren die Besten der Besten, Valentino Rossi zum Beispiel. Er ist umgeben von den Besten des Sports. Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit."

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