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Alice-Ducati schwächelt auch im Qualifying

09. März 2008 - 15:38 Uhr

Gesenkte Häupter im Team von Lois D'Antin - mit Toni Elias auf Platz 14 und Sylvain Guintoli auf Platz 17 kann es im Rennen nur noch besser laufen

Sylvain Guintoli
Nicht nur das Motorrad kränkelt, auch Sylvain Guintoli kränkelt
© D'Antin

(Motorsport-Total.com) - Die Formkrise bei Alice-Ducati geht weiter. Während Casey Stoner mit seiner Werksmaschine auf Platz vier zeigen konnte, was theoretisch möglich gewesen wäre, mussten sich Toni Elias und Sylvain Guintoli mit dem hinteren Mittelfeld herumschlagen. Und das Team scheint kein Rezept zu haben, wie man dieser Krise in Katar zunächst beikommen soll.

Elias erlebt mit Platz 14 gerade nicht das, was er sich bei D'Antin unter einem Neuanfang vorgestellt hat: "Ich bin nicht glücklich mit dieser Position. Ich bin sicher, dass es uns unser Potenzial erlaubt, weiter vorne zu stehen, aber wie ich es schon in den vergangenen Tagen gesagt habe, waren wir mit unseren Aufgaben einfach ein Stückt hinten dran und müssen sowohl unsere Perfomance im Qualifying, als auch im Rennen verbessern. "

"Das Bike ist wirklich sehr stark, es ist nur eine Frage von Zeit und Arbeit. Schon bald werden wir um bessere Plätze kämpfen. Wir hoffen, gut ins Rennen zu starten und den ganzen Grand Prix so gut zu kämpfen, wie wir können", so der Spanier.

Der auf dem vorletzten Startplatz stehende Sylvain Guintoli dürfte verstohlen zu seinem Ex-Team Tech 3 blicken, die sich nun im Glanz der ersten Startreihe sonnen und kämpft zu allem Übel auch noch mit gesundheitlichen Problemen: "Unglücklicherweise bin ich heute mit etwas Fieber und einer schlimmen Erkältung aufgewacht. Auf der Strecke schwitze ich sehr viel, selbst, wenn die Temperaturen gering sind."

Doch nicht nur medizinisch, auch technisch läuft das Wochenende alles andere, als im grünem Bereich: "Ich kann das ganze Wochenende lang nicht das richtige Gefühl für das Bike entwickeln, ich kann nicht bis zum Limit attackieren. Ich hoffe, dass wir morgen im Warmup noch ein paar Kompromisse finden, die es mir erlauben, um bessere Positionen zu kämpfen. Momentan macht mir das Fahren nicht allzu viel Spaß. Bislang war es ein recht seltsames Wochenende."

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