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Yamaha-Split: Rossi happy, Lorenzo gleichgültig

15. Februar 2008 - 20:58 Uhr

Valentino Rossi freut sich über die getrennten Boxen im Werksteam von Yamaha, während Jorge Lorenzo zumindest keinen Aufstand macht

Jeremy Burgess und Valentino Rossi
Superstar Valentino Rossi ist bei Yamaha die erklärte Nummer eins
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Valentino Rossi und Jorge Lorenzo fahren 2008 zwar für das gleiche Team, nämlich die Fiat-Yamaha-Werkstruppe, aber an den Rennwochenenden werden sie dennoch nicht zusammenarbeiten. Der Hintergrund sind die unterschiedlichen Reifenmarken, die eine interne Trennung durch Stellwände in den Boxen erforderlich machen.

Für Rossi (Bridgestone) ist diese Situation natürlich nicht unangenehm, schließlich hat er mit Lorenzo (Michelin) einen jungen Feind quasi im eigenen Bett. Diesen dann auch noch als Mentor auszubilden, wäre für ihn wohl etwas zu viel des Guten gewesen. So aber erübrigt sich die Sache von selbst - und der siebenfache Weltmeister kann ohne Rücksicht auf den Teamkollegen sein eigenes Ding durchziehen.

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"Ich habe, was ich will, und mir gefällt diese Situation, denn so sind wir nur ein Team mit weniger Leuten, aber mit den Leuten, die ich um mich haben will. Die Atmosphäre ist wunderbar", erklärte Rossi gegenüber 'Motor Cycle News'. "Mir macht auch das Fahren wieder Spaß, was sehr wichtig für mich ist. Ich mag die Reifen und das Motorrad, was für den Fahrer immens wichtig ist. Ich fühle mich stark und bin bereit für den Kampf."

Lorenzo andererseits bekommt momentan nur die Kehrseite der Medaille zu Gesicht, denn gerade für einen MotoGP-Rookie wäre es immens wichtig, auf die Daten eines erfahrenen Teamkollegen zurückzugreifen. Dem Hörensagen nach hätte Rossi das aber gar nicht gerne gesehen. Lorenzo macht deswegen zumindest keinen großen Aufstand, sondern findet sich mit der Rolle als Nummer zwei ab - vorerst.

"Mir ist das gleich", sagte er über die geteilten Boxen und die strikte Trennung bei den Telemetriedaten. "Yamaha wünscht sich diese Linie, also muss ich es akzeptieren. Für mich ist es fantastisch, überhaupt bei Yamaha zu sein. Es ist perfekt so." Und der amtierende 250er-Weltmeister fügte an: "Sie wissen, dass sie nach Valentino wieder einen schnellen Fahrer für die Zukunft haben, also können sie mir helfen!"

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